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Gebeine des Herero-Chiefs zur Ruhe gebettet Friday 8th of October 2004
Während einer feierlichen, mehrstündigen Zeremonie wurden die Gebeine von Häuptling Michael Tjiseseta, der aus der königlichen Hererolinie der Zeraua aus Omaruru stammt, letzten Sonntag dort zur letzten Ruhe gebettet. Etwa 1000 Herero- und meist deutschsprachige Namibier und Herero aus Botswana nahmen daran teil. Der Häuptling war 1904 über Walfischbucht mit rund 200 Herero per Schiff nach Südafrika geflüchtet. Die jüngeren männlichen Flüchtlinge arbeiteten in den Bergwerken dort. Tjiseseta starb 1924 in Krugersdorp in Transvaal. Anläßlich des 100jährigen Gedenken an den Herero-Aufstand wurden seine Gebeine aus Krugersdorp nach Namibia überführt. Die deutsche Regierung übernahm die Kosten. Das Foto zeigt den Sarg von Häuptling Tjiseseta, bedeckt mit den Flaggen der grünen, roten und weissen Kommandos vor der kleinen Missionskirche in Omaruru. Dort war Tjiseseta getauft, konfirmiert und getraut worden. Deutschlands Botschafter Wolfgang Massing war ebenfalls als Ehrengast zugegen und legte einen Kranz im Namen der Bundesregierung nieder. Fotos: Brigitte Weidlich
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