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Siemens-Präsentation zum Kudugas-Projekt Friday 8th of October 2004
Am Dienstag, den 5. Oktober fand auf der Windhuk Show in der VIP Breweries Lounge eine Präsentation der Firma Siemens statt. Im Rahmen des Kudu Projekts bietet Siemens zwei verwandte Konzepte zur Energiegewinnung in Namibia an. Hannes Reuter, Sales Director für Afrika, führte durch die Präsentation und beantwortete kompetent alle Fragen aus den Zuschauerreihen. Sein Vortrag begann mit einer allgemeinen Einführung des Siemens Konzerns, der aus drei Hauptsektoren besteht: „Information and Communi-cation", „Medical" und „Power". Da für das Kudu Projekt der Bereich „Power" von Bedeutung ist, lag hier der Schwerpunkt. Exemplarisch wurde eine Siemens Gasturbine des Typs V 93 Turboset in ihren Bestandteilen erklärt. Hierauf folgte eine Allgemeinübersicht verschiedener Gasturbinen des Konzerns und es wurde das Grundprinzip der Siemens Gasturbinenrotoren erläutert. Nachdem Reuter auch die Dampfturbinen kurz eingeführt hatte, ging er zum Hauptpunkt seines Vortrags über. Der Siemens Konzern stellt seit 1997 kombinierte Gas- und Dampfturbinen („combined cycle power plant principle") her und bietet dieses Produkt nun in Namibia an. Die Hitze von ca. 600 Grad, die bei der Energiegewinnung mit Gasturbinen überschüssig ist, wird verwendet um Dampf für den angeschlossenen Dampfgenerator zu erzeugen. Somit geht diese Energie nicht verloren und wird ökonomisch und umweltschonend genutzt. Diese Siemens- Kraftwerke gibt es beispielsweise in Malaysia, Portugal, Argentinien, den USA und Deutschland. Für das Kudu Projekt schlägt Siemens zwei Möglichkeiten der Umsetzung vor. Zum einen das „Multi Shaft 800 MW", das aus zwei Gasturbinen und einer Dampfturbine besteht. Zum anderen das zweimal „Single Shaft 400 MW" mit je einer Gas- und einer Dampfturbine. Obwohl von beiden Kraftwerkstypen dieselbe Energiemenge von 800 MW produziert werden kann, empfiehlt Siemens aus verschiedenen Gründen die „Single Shaft" –Version. Auf die Frage eines Zuhörers hin versicherte Reuter, dass man bei der Entwicklung problemlos verschiedene Umwelteinflüsse wie z.B. drohende Sandstürme oder enorme Hitze mit einbeziehen könne. Zum Abschluss der Präsentation wurde ein Video über den Siemens- Konzern vorgeführt und zu Getränken und Fingerfood geladen.
Hannes Reuter bei seiner Präsentation für Siemens |
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