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Grossartiger Auftakt zur Swakopmunder Musikwoche Sunday 26th of December 2004 Schon die Eröffnung der diesjährigen Swakopmunder Musikwoche am Freitag, 09.12.2004 war ein Highlight für sich: in der vollen Kulturaula der NPS bekam das Publikum einen faszinierenden Eindruck von der Leistungsfähigkeit und dem Programm, das die Musiker bis zum 18.12. erwartet. Ein eingespieltes Ensemble deutscher Schüler gab mit dem "lyrischen Andante" von Max Reger seinen Einstand und lieferte eine herausragende Probe seines Könnens ab. Danach begrüßte Bischof Keding alle Teilnehmer und eröffnete die Musikwoche. Sämtliche anwesenden Mitwirkende versammelten sich dann auf der Bühne, um gemeinsam ein Weihnachtslieder-Potpoury aus dem Stehgreif zu spielen, eine absolut gelungene Aktion des Leiters Hans Joachim Stiefel aus Karlsruhe. Am Sonntagmorgen versetzten einige der Musiker die Gemeinde beim evangelischen Morgengottesdienst in wahre Begeisterung. Völlig ungewöhnlich für einen Gottesdienst erklang minutenlang spontaner Applaus für die gelungene Intonation des „Wintersatzes" aus Antonio Vivaldis „Vierjahreszeiten". Schon zwei Tage später ließen es sich am Dienstagabend die Dozenten nicht nehmen, ihr Können unter Beweis zu stellen. Unterstützt von Gästen aus dem Musikgymnasium Helmholz präsentierten sie eine gelungene Mischung aus klassischem Repertoire, jazzigen Melodien und modernen Tönen. Sie demonstrierten damit deutlich, welche Bandbreite die Teilnehmer der Musikwoche erfahren und was sie lernen können. Dem „normalen" Zuhörer wurde ein in Swakopmund seltener und um so wertvollerer Genuss bereitet. Einer der Höhepunkte des Abends waren die Eskapaden eines Gassenhauers, die mit viel Witz und perfekter Abstimmung von Almut Preuß-Niemeyer und Karina Seefeldt vierhändig am Klavier vorgetragen wurden. Das „Überraschungsstück" für Streich-quartett entpuppte sich als Geburtstagsständchen. Geehrte wurden von Jürgen Kriess (1.Violine), Julia Brenne (2.Violine), Heinz Czech (Viola) und Bentje Woitschach (Cello) auf meisterhafte Weise alle Geburts-tagskinder des Abends, der kommenden Tage und des ganzen Jahres, allen voran jedoch Werner Kühlwetter, einer der wichtigsten Organisatoren der Musikwoche, der in diesen Tagen seinen 75. Geburtstag feiert. Johanna Kemmerer riss das Publikum zu Begeisterungsstürmen hin und bekam langanhaltenden Applaus für ihre Interpretation des Flautionokonzertes C-Dur. Es war faszinierend zu beobachten, wie sie der kleinen Piccoloflöte klare, reine Töne in rasender Geschwindigkeit entlockte. Unterstützt wurde sie vom Helmholtz-Orchester unter der Leitung von Hans-Jochen Stiefel. Mit „Por una Cabeza" von Carlos Gardel setzten die Streicher ein weiteres Highlight. Yingchen Wang an der 1. Violine gelang eine tief bewegende Darstellung, die durch Jürgen Kriess (2.Violine), Anna Menken (Viola), Florian Streich (Cello) und Almut Preuß-Neimeyer (Piano) ihre Vollendung fand. Das Promenadenkonzert am Mittwochnachmittag gestalteten die rund 80 Orchestermitglieder der Musikwoche gemeinsam. Sie spielten einen bunten Reigen aus den Werken, die in den beiden Abschlusskonzerten und beim Konzert des Juniororchesters zu hören sein werden. Besonders erfreulich ist zu vermelden, dass sich der Hauptsponsor Nedbank auch in diesem Jahr bereit erklärt hat, die Musikwoche großzügig zu unterstützen. |
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