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Brutgebiet der Damara-Seeschwalbe ist gesichert Saturday 19th of February 2005 Diese Aussage stammt von Rod Braby, dem in Swakopmund stationierten leitenden Naturschutzbeamten aus dem Ministerium für Umwelt und Tourismus. Für viele Jahre war der Dünengürtel entlang der Küste zwischen Walvisbay und Swakopmund Anlaß zu großer Besorgnis: unverantwortlich wurde immer wieder das Brutgebiet der Damara-Seeschwalbe mit Allradfahrzeugen aller Art durchfahren. Braby führt in einem Bericht aus, daß die meisten Versuche, z.B. Quad Bike Enthusiasten auf die Zerstörung, die sie anrichten , aufmerksam zu machen, fehl geschlagen sind. Hier sind Unternehmen, die geführte Touren anbieten, ausgenommen. Dennoch mußten wieder einmal Maßnahmen getroffen werden, die zwar das Landschaftsbild etwas stören, die aber den Damara-Seeschwalben den dringenden Schutz bieten: Barrieren aus Kabeln. Sie sorgen natürlich auch dafür, daß weitere See- und Wattvögel in dem abgegrenzten Gebiet in Ruhe brüten können, ohne pausenlos von sogenannten Off Road Fahrzeugen gestört zu werden. Natürlich wurden auch an strategisch wichtigen Stellen Informations-Schilder aufgestellt. Mit Einführung dieser Maßnahmen im November 2000 konnte laut Braby eine sofortige Zunahme der Bruttätigkeit unter den Damara-Seeschwalben festgestellt werden. Die Damara-Seeschwalbe ist ein gefährdeter endemisch vorkommender Seevogel und steht unter dem besonderen Schutz des namibischen Gesetzes. Die wichtigste Brutstätte befindet sich direkt vor der Haustür Swakopmunds Die Küste zwischen Walvisbay und Swakopmund bedeutet eine der insgesamt 21 namibischen Vogelgebiete, die von internationaler Wichtigkeit sind. Es ist zwar die Aufgabe des Umweltministeriums, die biologische Vielfalt eines Landes zu schützen und für den Erhalt der Resourcen des Landes zu sorgen, dennoch muß es der ansässigen Bevölkerung gegenüber seine Maßnahmen vertreten. Im Fall des Brutgebietes der Damara-Seeschwalben waren sofortige Maßnahmen notwendig. Abgesehen von vereinzelten Vorfällen kann, so Rod Braby, gesagt werden, daß die Barieren akzeptiert werden. Unsere Pflicht als umweltbewußte und Nutznießer Bürger eines so schönen Landes wie Namibia wäre es, mit zum Erhalt beizutragen- oder wollen wir weitere Barrieren z.B. in den Dünen zwischen Swakopund und Walvisbay, die in den vergangenen 10 Jahren immer mehr für Freizeit-aktivitäten- teilweise eben unverantwortlich- genutzt werden? |
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