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Just Think - Aids durch die Augen einer Künstlerin Saturday 26th of February 2005 In Swakopmund wird ab dem 2. März ein neues HIV/AIDS Projekt im wahrsten Sinne des Wortes zu sehen sein- Kunst im öffentlichen Raum "just think". Das Anliegen von Irena Keller ist es, mit "just think" eine verstärkte Diskussion "auf der Straße" über das Thema anzuregen. Sie ist der Meinung, daß Kunst ein Weg ist, mit schwierigen Dingen und Themen auf eine offene Weise umzugehen. Irena Keller lehrt Orientalischen Tanz, Körpermeditation/Yoga und Butoh Tanz. Sie möchte als Künstlerin mithelfen deutlich zu machen, daß HIV/AIDS ein Thema ist, das uns alle angeht. Kunst im öffentlichen Raum: 3 Personen sitzen in schwarzer Kleidung mit weiß geschminkten Gesichtern und schwarzer Kopfbedeckung auf Stühlen nebeneinadner. Sie tragen je einen Buchstaben vor ihren Oberkörper gebunden: H – I – V Die Drei bedecken abwechselnd Mund, Augen und Ohren. So möchte "just think" darauf aufmerksam machen, daß nicht sprechen, nicht sehen, nicht hören wollen ein großes Problem bei dem sensiblen Thema HIV/AIDS ist. Die Akteure sammeln kein Geld ein, spielen keine Musik, bleiben anonym, geben keine Kommentare ab, diskutieren nicht mit dem Publikum. Alles läuft in absoluter Stille ab und dauert maximal 15 Minuten. Für interessierte Passanten gibt es Listen mit Adressen, die ein mögliches Hilfsangebot sein könnten. Irena Keller betont jedoch, daß sie mit ihrer Aktion nur noch einmal erinnern will- sie maße sich auf keinen Fall an, Informationen zu geben und Ratschläge zu erteilen- dafür seien kompetente Institutionen zuständig, die in Swakopmund sehr aktiv agierten. Das Projekt "just think" wird zum ersten Mal am 2. März vor dem Woermann Brock Supermarkt zu sehen sein, später bei Shoprite, geplant sind auch weitere öffentliche Plätze wie Post, Mole und hoffentlich auch Schulen. Es ist erst ein Anfang und wir hoffen auf Erfolg. |
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