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Sunday 19th of June 2005 Wieder einmal startete eine PLUS-Leserreise „Abenteuer Caprivi‘, organisiert und vorbereitet von Transworld Tours & Travel (Heiko Kesselmann).Bevor wir auf der Otjibamba Lodge zu Mittag essen, machen wir einen kleinen Spaziergang bis zur Wasserstelle und sehen Impalas, Zebras, Gnus und Strausse. Auf der Krokodilfarm in Otjiwarongo, die unter neuer Leitung wieder auflebt, werden wir ausführlich über diese Echsen informiert. Wir freuen uns schon darauf, die Krokodile am Okavango und Chobe in freier Wildbahn zu erleben. Was uns in Otjiwarongo auffällt: Der Garten und die alten Gebäude der neuen Privatschule sehen sehr gepflegt aus. Mit frischen Mandarinen versorgt, geht unsere Fahrt weiter zur alten Mis-sionsstarion Ghaub. In ihren schönen grossen Zimmern würden wir gerne länger wohnen. Trotzdem fahren wir am nächsten Morgen voller Erwartungen weiter, denn die Abenteuerreise hat gerade erst angefan-gen. Auf der Sandpiste werden wir auf einmal überholt. Der Fahrer winkt zum Anhalten: Die Reiseleiterin hat die "Lunch Pakete" fürs Picknick vergessen. Wie peinlich! Wir besichtigen den grossen Hoba Meteoriten und identifizieren noch ein paar einheimische Pflanzen und Bäume. Der Besuch im Museum von Grootfontein lohnt sich auf jeden Fall. Mit viel Begei-sterung werden uns die alten Geräte vorgeführt und alles erklärt. Am grossen Baobab (Nationales Denkmal!) geniessen wir unsere Lunchpakete mit dem wunderbaren selbstgebackenen Brot von Ghaub. Wir können den Baum nicht umfassen - dazu sind wir zu wenig Leute. Die n’Kwazi Lodge erreichen wir diesmal bequem mit dem Bus. Der Okavango Fluss fliesst in diesem Jahr nicht so hoch. Der ganze Norden hat nicht viel Regen abbekommen. Die Ernte sieht mager aus. Die Wege zu den Zimmern sind beleuchtet und es gibt Leselampen am Bett. Schon hier stellen wir fest: Vanille Pudding oder -Sauce scheint uns zu verfolgen. Alle essen ihn gerne - nur nicht Chris. Im Schatten der grossen Bäume an den Popafällen machen wir Rast. Sigi knipst wie ein Weltmeister ohne Film in seiner Kamera. Im Mahango Park bleiben wir im Sand stecken. Mit einem Landcruser werden wir auf die Ndhovu Lodge abgeholt. Unterwegs läuft das Wasser in die Kabine. Aber uns macht das nichts aus, denn wir stehen hinten auf dem Auto im Trockenen Zum Sundowner gibt es Amarula auf Eis, damit Desiree endlich weiss, was Elefantenmilch ist. Auf Camp Kwando gibt es abends frischen Tigerfisch als Vorspeise vor-züglich zubereitet. Dafür gibt es kein Licht im Badezimmer. Alles kann/darf nicht perfekt sein! Umso mehr geniessen wir die Natur. Mit der Gruppe vom 2. Baustein der Reise fahren wir nach Katima Mulilo zum Markt. Auf der Brücke über den Chobe zwischen dem namibischen Grenzposten und Botswana machen wir Rast. Hier ist im Vergleich zum Vorjahr nur noch ein kleines Rinnsal mit Wasser.Die Zambezi Queen liegt trocken und der Garten hat sich gut erholt seit den Fluten im letzten Jahr. Die Wildbeobachtungsfahrten auf dem Chobe sind immer wieder ein ganz besonderes Erlebnis. Elefantenherden schwimmen bis auf die Kasikili Insel, um das saftige Gras zu fressen. Hippos grunzen und Krokodile wärmen sich in der Sonne. Alle sind beeindruckt von der Vogelwelt, die hier besonders vielfältig ist. Wir fliegen ins Okavango Delta. Aus der Luft sehen wir, wie sich das Wasser durch die Landschaft schlängelt. Im Okavango-Delta sind wir überwältigt von der Gastfreundschaft und der Freundlichkeit auf der Modumo Lodge. Zum Sundowner fahren wir in Mokoros. Lautlos gleiten wir durch Schilf und Wasserlilien - in sicherer Entfernung an den Hippos vorbei. Endlich sehen wir die kleinen grünen Glockenfrösche, die jeden Abend so fleißig quaken. Auf den Pirschfahrten im Delta gibt es viel zu sehen. Die Zeit vergeht uns viel zu schnell. Mit zwei kleinen Maschinen sollen wir nach Maun geflogen werden. Die erste Gruppe hebt auch pünktlich ab. „Der Kollege kommt gleich!" ruft uns die Pilotin zu. Drei Stunden folgen, in denen wir uns die schönsten Möglichkeiten zum Über-leben in der Wildnis ausmalen. Schließlich werden wir dann doch abgeholt. Unsere treuen Reisekollegen wollten nicht ohne uns nach Windhoek fliegen. So mußte die Air Namibia in Maun auf uns warten. Wegen uns dreien ist Air Namibia zu spät in Windhoek gelandet. Wir fühlen uns geehrt und danken vielmals. Wer hätte das von der Fluglinie gedacht, die doch so oft geschmäht wird! Ende Gut - Alles Gut! |
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