Heringsessen: Abschluß des Windhoeker Karnevals 2005

Sunday 19th of June 2005
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„Das Heringsessen ist bekanntlich ein kleines Dankeschön des SKW. Ich denke, der diesjährige Karneval war einmalig, der erfolgreichste, beste Karneval der vergangenen Jahre," sagte der SKW-Vorsitzende Jürgen Lehnert in seiner Begrü-ßung. Er hob den hervorragenden Einsatz des SKW-Vorstands hervor und ergänzte: „So erfolgreich kann man nur durch gute Kommunikation und Zusammenarbeit sein".

Damit war das Heringsessen eröffnet. Die Eschweiler hatten ein Faß Kölsch gespendet (Danke, es reichte kaum für 12 Minuten, dann war es schon leer). Wika-Vorsit-zender Heiner Dillmann verlas eine kurze Grußbotschaft von Pix „aus dem Exil in Swakopmund" und brachte dann eine Neuerung an: Die vielen Orden, die traditionell „gehäuft" an das Komitee gingen, wurden diesmal „ge-spreaded" (neue Wortschöpfung vom Dilla), also breiter verteilt. So bekamen alle eine Anerkennung: Büttenredner, Tanz-gruppen, Kapellen, der Kartenvor-verkauf wurde ebenso bedacht wie die Bühnenhelfer, die Kaffeebar, der Jugendkarneval, die Sitzungsprä-sidenten, Ehrensenator Wolfgang Raith und das gesamte Komitee.

Heike Rabe, die der Garde weiterhin Treue gelobte, erhielt den Verdienst-orden und vergab zum 5. Mal den Garde-Orden - an Rüdiger Reitstein, der beim Heringsessen seinen Geburtstag feierte und noch mehr-mals bedacht wurde (etwa von Birgit Gärtner, die den besonderen Dank des Kikawi-Komitees an Rüdiger überbrachte). Birgit Becker, bedankte sich beim Funkenma-riechen Cassandra Bahr mit einer kleinen Anekdote: "Als 1994 der Prinz Hans seine Prinzessin bei der Zepterübergabe nichr dabei hatte, brachte er kurzerhand Kikawi-Prinzessin Cassandra mit. Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie Cassandra zu mir als neuer Prinzessibn hochschaute... und in diesem Jahr schaute ich zum Fun-kenmariechen Cassandra hoch," sagte Birgit.

Zur Tradition ist es geworden, daß der Ex-Prinz (Wolfgang Berge-mann) dem neuen Prinzen einen lila (?) Schlips überreicht. Dann be-dankte sich Prinz Holger („Wenn es keinen Karneval gäbe, müßten wir ihn erfinden") bei allen Helfern, Spendern und Organisatoren - und der Karneval wurde zu Grabe getragen. Auf dem Holzkreuz steht - passend -: „Ruhe sanft bis zum 11.11."

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