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Ansprüche könnten höher liegen Saturday 25th of June 2005 Weil unser Präsident Pohamba in Washington empfangen wurde, könnte man meinen, er habe alles richtig gemacht. Denn die Staaten, die vor kurmen 18 armen Ländern 40 Milliarden US-Dollar Schulden erließen, fordern im Gegenzuggutes Regieren und eine gute Verwaltung der Finanzen. In diesem letzten Punkt könnte man Namibia kritisieren. Da kann die Polizei ihre Aufgaben nicht erfüllen, weil es an Geld fehlt, aber für den Geheimdienst sollen N$ 46 Millionen ausgegeben werden, für den Staatspalast N$ 90, für den Film, wo das Geld immer wieder „wankt", auch N$ 65 Millionen und für Medienzusammenarbeit mit Simbabwe ist kein Betrag hoch genug! Man könnte meinen, daß Pohamba zwar von einer neuen Politik der Korruptions-Bekämpfung spricht, aber der Haushalt spiegelt noch nicht "good governance"! Aber wir müssen der Sache intensiver nachgehen: Die ultra-hohen Ausgaben gehen auf den ersten, den Gründer- und Befreiungspräsidenten zurück. Was man heute noch für den teuersten Studenten der Welt (mit Leibwachen und Privatkoch) auszugeben bereit ist, sprengt jedes normale Budget. Kaum vorzustellen, wenn alle anderen Politiker sich eines Tages ausmalen, was sie als Abschiedsgeschenk wohl verdient haben, wenn schon der Gründerpräsident... usw. Wie hätte in dieser Relation der Premierminister abschneiden müssen, der Parlamentspräsident, der Vize-Dies und der Deputy-Das?? Dabei merkt man, daß bisher noch nicht eine Straße nach Präsident Pohamba benannt wurde. Heldenverehrung hat Ihren Preis. Deshalb müssen Grenzen gesetzt werden. |
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