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Saturday 9th of July 2005 Im Vorfeld des für die namibische Geschichte so schwerwiegenden Jahres 2004 ist im Oktober 2003 dem Swakopmunder Stadtrat der Vorschlag für einen Gedächtnis Park unterbreitet worden. Der Stadtrat wurde gebeten, die Herrichtung des alten stark vernachlässigten Friedhofs östlich des Swakopmunder Friedhofes zu erwägen. Den von Erika Rusch initierten Vorschlag mit der Absicht auf eine versöhnliche gemeinsame Zukunft aller Namibier hatte Eckart Müller mit unterzeichnet. Die Initiative wurde vom Stadtrat positiv aufgenommen, der der Bildung eines Komittees zustimmte. Ihm gehören an: Dr. B. Sandelowsky, Dr. G. Schneider, Dr. H. Diaz, desweiteren die Damen E. Moombolah-Goagoses, E. Rusch und Herr E. Müller. Vorsitzende des Komittees ist Clr Rosina//Hoabes, die Bürgermeisterin von Swakopmund. Bei einer am 30. Juni diesen Jahres gehaltenen Pressekonferenz erklärte Swakopmunds Bürgermeisterin, daß erste Priorität die Errichtung einer beide Friedhöfe umfassende Mauer sei. Dadurch werde der alte Friedhof geschützt , sodaß z.B. nicht mehr respektlos mit Motorrädern zwischen den Gräbern herum gefahren werden könne. NS 300 000.oo wurden für die Errichtung der Mauer aus dem Budget Swakopmunds zur Verfügung gestellt. Es soll ein Ort des Friedens und der Harmonie geschaffen werden- ein Park mit Bäumen und Blumen und einem Monument, das der Versöhnung im Sinne der namibischen Verfassung Ausdruck gibt und die Geschichte des Landes – jedoch nicht auf ethnischer Basis – widerspiegelt. Das betonte Anliegen des Komittees lautet, jeder sollte sich mit für das Projekt, den alten geschichtsträchtigen Friedhof wieder herzurichten und einen Park im gemeinsamen Gedenken zu schaffen, engagieren. In der Presseerklärung vom Juni wird die Öffentlichkeit aufgefordert, Vorschläge zur Verschönerung des alten Friedhofes innerhalb der drei kommenden Monate im Büro des leitenden Exekutiv Beamten vorzulegen. Danach wird das Komittee die Anregungen begutachten. In der Presseerklärung wird darauf hingewiesen, daß in den Vorschlägen die Kosten für den Park beachtet und vertretbar sein müssen und daß die Umweltbedingungen nicht außer acht gelassen werden dürften. Interessierte müssen sich für die Teilnahme registrieren lassen. Das Projekt soll im Jahr 2007 abgeschlossen sein. |
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