Walvis Bays Stadtverwaltung meldet

Saturday 9th of July 2005
Annemarie Brell

Von Annemarie Brell

Der Bürgermeister von Walvisbay, King Mandume Muatunga, hat Anfang Juni diesen Jahres Norwegen besucht und am Treffen des Führungskomittees der Stadtverwaltung Kristiansand teilgenommen. Kristiansand ist Schwesterstadt von Walvisbay. Bei dem Treffen sollte das diesbezügliche Abkommen endgültig abgeschlossen werden. In seinem Bericht während der monatlichen Stadtratssitzung wies der Bürgermeister auf einige für Walvisbay u.a. sehr wichtige Punkte im Rahmen der Zusammenarbeit mit Kristiansand hin:

Sozial- und Wohlfahrtsprojekte durch das Sunshine Centre für behinderte und in ihren Fähigkeiten unterschiedlich zu beurteilende Kinder

Die Zusammenarbeit auf kultureller Ebene soll z.B. der Marimba Band und dem Coastal Youth Choir zugute kommen

Programme zur Entwicklung von Geschäftsunternehmen sollen erstellt und mögliche Geschäftsverbindungen hergestellt werden.

Die Einrichtung eines Jugend Zentrums für Aktivitäten nach der Schule ist geplant. Das Zentrum soll auch anderen Aktivitäten dienen – hier wurde auf Programme zur Förderung der Frauen hingewiesen

Künstlern sowohl aus Kristiansand als auch aus Walvisbay sollen Ausstellungen hüben wie drüben ermöglicht werden.

Bürgermeister King Mandume Muatunga hofft, daß diese Art der Zusammenarbeit zweier Städte Schule macht.

Erongo RED nimmt Arbeit auf

Am 1. Juli 2005 hat Erongo RED – Erongo Regional Electricity Distribution Company – die Arbeit aufgenommen.

Erongo RED wird für Verteilung und Verwaltung des Stromnetzes für die gesamte Erongo Region verantwortlich sein.

NamPower, der Erongo Regionalrat, der Dorfrat von Uis und die Stadtverwaltungen von Walvisbay, Swakopmund, Arandis, Usakos, Omaruru, Henties Bay und Karibib haben ihre Gelder aus der jeweiligen Stromverwaltung eingesetzt und sind Aktionäre bei Erongo RED.

Die verschiedenen Industrien in Betracht ziehend, den Tourismus Sektor, die florierenden privaten Bauaktivitäten und die gute Infrastruktur der Region wird ein jährlicher Umsatz von NS 330 Millionen geschätzt.

Erongo RED ist dabei, ihre Operationen so auszulegen, daß sämtliche Dienste: Finanzen, Kunden und Verwaltung von den Stadtverwaltungen der Region übernommen werden können. Während er Übergangsphase sind demzufolge die Stromrechnungen weiterhin bei den zuständigen Stadtverwaltungen zu zahlen.

Zur gegebenen Zeit werden bei den Stadtverwaltungen Broschüren mit detaillierten Informationen erhältlich sein.

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