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Kunst als Mittel zur Meinungsäußerung Saturday 9th of July 2005 Die Arbeiten und Kunstausstellungen von Laidlaw Peringanda werden teilweise als kontrovers bezeichnet, denn er weist in seinen Gemälden und Skulpturen ganz eindeutig auf weltweite Probleme, aber eben besonders auf die Namibias hin. So hat er sich z.B. der Landfrage angenom-men, den Vorgängen im Parlament, Korruption und auch der ewigen Auseinandersetzung zwischen den verschiedenen Kulturen wem nun eigentlich dieses Land gehöre. Der 30 Jahre alte Himba erscheint mir als ein klar denkender und furchtloser Mann: "Wie vertrete ich es den Nachkommen gegenüber, wenn ich nicht heute spreche? Was werden sie dazu sagen, daß jemand, der die Möglichkeit hatte, beim Aufbau eines demokratischen Staates zu helfen, es nicht getan hat?" Laidlaw Peringanda ist in Arandis geboren. Seine Mutter hat allein für ihn gesorgt. Mit 6 Jahren hat er bereits angefangen, Figuren zu formen und im Sand zu zeichnen. Er hat eine Kunstschule auf Reunion besucht und inzwischen in 16 Ländern seine Werke ausgestellt. Er erzählt z.B. von der Frankfurter Ausstellung und der in Oslo. Die verschiedenen Botschaften haben ihm diese Reisen ermöglicht. Für den 20. August dieses Jahres plant Laidlaw nun, im großen Rahmen eine Kunst ganz anderer Art vorzustellen: "sandboarding" auf einem von ihm entworfenen Brett. Laidlaw hatte im vergangenen Jahr erst mit diesem Sport begonnen und festgestellt, daß die Bretter aus hardboard nicht sicher genug sind. Er habe Touristen gesehen, die kopfüber im Sand gelandet seien. So hat er ein Brett aus Fiberglas mit zwei Griffen und vorn nach oben gebogenen Ecken entworfen. Luftlöcher am vorderen Teil machten auch ein viel schnelleres Gleiten möglich. Laidlaw und Kelly Witbooi, der ihm hilft, haben dieses neue Design geprüft und eine weit höhere Geschwindigkeit erreicht als mit den üblichen Brettern, die von Touristenführern gebraucht werden- nämlich "nur" 85 km/h. Die Erfindung von Laidlaw ist natürlich bemalt und trägt den Namen " Peringuey’s Adder" nach der bekannten sich seitwärts bewegenden Schlange der Namib. Laidlaw vertritt die Ansicht, daß Namibia mit seinen höchsten Dünen der Welt vom sandboarding profitieren sollte. Es wäre dann neben Fallschirmspringen und dem umstrittenen Quad-biking eine weitere atember |
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