![]() |
![]() |
|||||||||||||||
|
Saturday 9th of July 2005 Achtung, der folgende Fall soll möglichst NICHT Schule machen. Am 18. Juni erhält Herr S. (Name ist von der Redaktion geändert) einen Kontoauszug seiner Hypovereinsbank in München - und er stellt sofort fest, daß 10 000 Euro auf ein Konto nach Djakarta überwiesen wurden. Natürlich ist er entsetzt! Wer verliert schon gern solche Summen. Aber S. behält auch einen klaren Kopf: Er erkundigt sich in München und erfährt, daß der Überweisungsauftrag per Fax aus Namibia kam. Ein Polizei-Offizier des Zweigs für Wirtschaftskriminalität wird eingeschaltet. So stellt sich her-aus, daß ein Faxgerät der „Nampost, Central Region" benutzt wurde. Der Auftraggeber hat die komplette Adresse korrekt gewußt. Und er kannte die Kontonummer... Da eins plus eins zwei ergibt, darf man vermuten, daß die Verbrecher zunächst Poststücke geöffnet hatten, um an solche Infor-mation zu gelangen - und dann noch die Unterschrift zu fälschen... Es ist bereits der zweite Fall dieser Art, der bekannt wurde. Im ersten Fall hatte die betroffene Bank das Geld nicht überwiesen. Im Falle S. mußte sie nun widerwillig die Zahlung auf die eigene Kappe nehmen. |
|||||||||||||||
![]() |
Plus online by Plus Weekly |
![]() |
||||||||||||||





