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Swakopmunder Hallenbad wird verkauft Saturday 30th of July 2005 In der Gerüchteküche brodelt es wieder einmal. Wenn das Thema Schwimm-bad in Swakopmund angesprochen wird, erregen sich die meisten Gemüter, denn das Bad soll ja verkauft, abgerissen und "irgendwo ganz weit draußen" dann ein neues gebaut wer-den. In einem Gepräch am Dienstag hat Stadt-Direktor Eckart Demasius die Angelegenheit klar gestellt: Der Stadtrat war schon mehrmals bemüht, das Schwimmbad zu verkaufen, denn das Bad ist für den Rat eine finanzielle Last- bis zu einer Million Dollar pro Jahr Defizit. Der Rat hat demzufolge das Schwimmbad ausgeschrieben und um Vorschläge gebeten wie es und das umliegende Gebiet durch Privathand entwickelt werden könnten. Bedingung waren die Übernahme und das Weiterbestehen des Hallenbades. Diese Ausschrei-bungen und wenigen Vorschläge haben zu keinen positiven Ergebnissen geführt. Die Angelegenheit blieb liegen bis Herr Liebenberg vom "Lighthouse" seine Vorschläge einbrachte. Er hat ein für den Rat sehr akzeptables Konzept vorgelegt. Preis und Bedingungen wurden zunächst besprochen. Aus den anliegenden kleineren Grundstücken wurde ein großes Grundstück gemacht, das die Stadt nun zum Verkauf anbieten konnte. In der Zwischenzeit hat Liebenberg seine Pläne gemacht - z.B. sollen der Kinderspielplatz und der Garten verschönert werden mit u.a. weiteren Plantschbecken- es wird auch Umkleidekabinen für die im Meer Badenden geben u.s.w.. Liebenberg hat aber auch das Schwimmbad von Ingenieuren in Windhoek untersuchen lassen. Diese haben bestätigt, daß das Schwimmbad strukturell in einem sehr schlechten Zustand ist. Es dürfe nicht vergessen werden - so Stadtdirektor Demasius-, daß das Schwimmbad schon sehr alt ist- es in Ordnung zu bringen würde eine Menge Geld kosten, es bliebe aber dennoch ein gewisser-maßen Zweiterhand-Bad. Liebenberg hat daher vorgeschlagen, ein Schwimmbad bei den zentralen Sportanlagen zu bauen. Dort werde es seiner Ansicht nach auch besser genutzt, denn es sei zugänglicher für die in diesen Gebieten wohnenden Swakopmunder. Stadtdirektor Demasius wies darauf hin, daß zwei Verträge bestehen- so einmal die Entwicklung des ursprüng-lichen Stadtbadgebietes, das ja der Stadt gehört und das zu entwickeln und auch zu erhalten Liebenberg sich verpflichtet hat- für die Stadt kosten-los. Es ist jedoch ein Abkommen auf Gegenseitigkeit. Demasius wies hier u.a. auf die benötigten Pflanzen hin. Zum zweiten hat der Stadtrat den Vorschlag einer öffentlichen Umfrage gemacht wie es bei größeren Projekten dieser Art üblich ist, die von einer unabhängigen Partei durchgeführt wird. Diese Versammlung zwecks einer neutralen Befragung hat am 20. Juli stattgefunden. Es waren außerge-wöhnlich viele Interessierte zugegen und das Ergebnis sei als positiv anzusehen- alle Fragen und Sorgen hätten vor Ort besprochen werden können. Es werde nun ein Protokoll erstellt, das dem Rat vorgelegt wird, sodaß er die letzte Entscheidung zur Entwicklung des ursprünglichen Schwimmbadgebietes und über den Bau eines neuen Hallenbades treffen kann. |
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