Tigers bezwungen

Saturday 12th of April 2003
Civics CC

Das Spiel am Samstag vor etwa 600 Zuschauern begann mit furiosen Angriffsattacken der Tigersspieler und es schien nach 20 Minuten als würden „Bethlehem Boys" an diesem Tag nichts entgegenzusetzen haben. Zu lässig sind die Schützlinge von Civics-Trainer Eric Muinjo dieses wichtige Spiel angegangen und kassierten prompt in den Anfangsminuten durch Dokkies Schmidt und Nelson Akwenye zwei Quittungen. Civics –Stürmer Cascas Angula wurde im Tigers Strafraum gefällt, sodaß Richard Vendura den fälligen „Penalty" erfolgreich verwandelte. Erstaunlicherweise hatten die Tigers ihr Pulver gegen Ende der ersten Halbzeit verschossen und sie konnten den Druck auf die Civics Abwehrreihen nicht mehr fortsetzen. Jetzt begannen die „Civilians" zu spielen und machten auch ohne die „Big Five" Costa Khaiseb, Congo Hindjou usw. ihren Gegener mächtig Dampf. Mit einem 2:1 Vorsprung retten sich die Jungs aus Katutura in die Halbzeitpause.

Nach der Halbzeit forcierten die „Betehlem Boys" den Druck aber sie kamen jedoch vorerst zu keinem Erfolg. Erst die Einwechslung eines der „Big Five"-Spielers Golla van Staden brachte die erhoffte Wende. Er setzte eins ums andere Mal seine Mitstreiter Angula und Diergaardt hervorragend in Senze. Eine klassische Flanke vom rechten Flügel duch Henzel Subeb ließ den „Multiheader" Angula zum 2:2 einköpfen. Den dritten Treffrer erzielte van Staden durch eine Traumkombination selbst, als er allein vor Fox im Tigerstor auftauchte und ihm keine Chance ließ. Jetzt spielten die „Bethlehem Boys" aus Khomasdhal wie entfesselt und demonstrierten dem Publikum ihre physiche und technische Überlegenheit. Durch weitere Traumtore durch Diergaardt und Angula wurden die fünf Treffer kompletiert. Abgesehen von den ersten 20 Minuten zeigte Civics eine wahre meisterliche Vosrtellung.

Die Bethelehm Boys starteten am Sonntag eggen Black Africa wie sie gegen Tigers aufgehört hatten. Ein Traumhaftes Kombinationspiel und technische Leckerbissen lösten einander ab. Wahrhaftig war der Auftakt dieses Spiels. So führten die „Civilans" durch Tore von Angula und Diergaardt schnell mit 2:0. Für alle unverständlich ließ man es dann gemütlich angehen und war nur drauf bedacht den einen oder anderen Treffer an diesem Abend im Gehäuse der Black Africa unterzubringen. Man verpasste jedoch bis zur Halbzeit den berühmten Sack zu zumachen. In der zweiten Halbzeit verbrellten die „Bethlehem Boys" ihren Fußballentzückten Anhänger durch unstrukturiertes passives Spiel. Es sah so aus als wollten sie die 2:0 Führung zu Bgeinn der zweiten Halbzeit über die Runde bringen. Black Africa-Coach Ali „Fuchs" Akan nuzte durch lange Bälle in die Hälfte der Civics die sich offenbarten Schwächen gnadenlos aus. Eigentlich mussten die „Bethlehem Boys" durch physiche Überlegenheit glänzen, aber davon war jedoch nichts zu sehen. Auch die Einwechslung von Docta Cloete, Valdimir Abrahams und Asprilla Wermann konnten das Blatt nicht wenden. Die Civics kamen nicht mehr ins Spiel zurück . Leider glänzte Civics-Torwart Danzyl Bruwer wieder Mal mit großartigen Paraden und „silly mistakes" auf. Durch ein Sonntagscshuß in das rechte obere Eck kam Black Africa an die Civis heran und vier Minuten vor Schluss glichen sie zum verdienten 2:2 aus. Im laufe der zweiten Halbzeit vergab Black Africa durch ihren erfahrensten Spieler Eric Quest einen Foulelfmeter, sodaß insgesamt das Unentschieden für die Civics als schmeichaft ist und sich in Latain die Frage stellen lässt Civics „Quo Vadis"? Meisterlich war die zweite Vorstellung jedenfalls nicht.

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