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Saturday 15th of October 2005 Und wieder geht es um das liebe Geld... Nicht etwa jene Super-Gebühren der Banken, die im Parlament zitiert wurden. Natürlich sind auch die Gebühren viel zu hoch: wer sich um einen Cent verrechnet, zahlt dafür N$ 30 Strafe... und und und... Es soll auch nicht um die Verschwendung von Mil-lionen für den Krieg im „demokra-tischen" Kongo gehen. Was sind schon 3 Millionen, die dort verschwinden? Oder ein paar Kröten, mit denen die Freundschaft zu Simbabwe finanziert wird (in Form einer Sonntagszeitung ohne Anzeigen und Leser, dafür mit wachsenden roten Zahlen) - im Vergleich zu den 100 Millionen der ODC oder den 30 Millionen von Avid? Es geht noch nicht einmal um die Millionen, die für den Heldenacker ausgegeben wurden. Man darf ja wohl hoffen, daß es dem Staatspalast nicht ähnlich ergeht - und er in wenigen Monaten schon zerfällt. Beim Helden-acker kann immerhin mit Einnahmen (Eintrittsgebühren) gerechnet werden. Und notfalls wird er subventioniert - mit Geldern, die eigentlich für Twyfel-fontein verwendet werden sollten. Was aber geschieht, wenn jemand dahinter kommt, daß der Staatspalast nichts einbringt? Wird er dann zu einem Hotel umfunk-tioniert? Wohl kaum, denn auf dem Parkplatz bei der Stadtverwaltung soll ja auch schon ein Hotel mit 150 Betten entstehen. Übrigens hat man PLUS beruhigt: Für den Verkauf dieses riesigen Grundstücks soll die Stadt ganze 65 Millionen bekommen!!! Tja, da kann man nur stau-nen. Staunen werden aber vor allem unsere Senioren. Darüber, daß im Parla-ment ohne Hemmung der Vorschlag kursierte, man möge das Ren-tenalter auf 70 Jahre erhöhen, weil Namibier in diesem Alter doch im allgemeinen noch ganz schön rüstig seien. Ministerin Mungunda hatte ja auch gesagt, daß N$ 300 pro Monat für unsere Senioren über 60 ausreichen, denn sie „empfangen grenzenlose Vor-teile" (so die Ministerin wörtlich) wie subventioniertes Wasser und subventionierten Strom, Billighäuser, freie Behandlung in Kliniken und Ermäßigungen im Falle eines To-des... Dinge, von denen kein Rentner etwas weiß! Anders als die Ministerin sprach DTA-Chef Kaura: Man könnte die Rentenbeträge durchaus erhöhen. Und Kaura wußte auch gleich, wo man das Geld abzweigen sollte: Da wären zum einen die unbegründeten Ausgaben der Streitkräfte (etwa im Kongo?) und zum anderen dürfte das Kabinett ruhig verkleinert werden. Das haben wir schon oft gesagt: Pro Kopf der Bevölkerung hat Namibia vermutlich die meisten Minister und Vizeminister. Und wer nicht glaubt, daß unsere Soldaten und Offiziere unwahr-scheinlich unproduktiv sind, der sehe sich mal in der „Bastion" um... Da weiß kaum jemand, wie man sich den ganzen Tag beschäftigen soll. Mehr Geld den Rentnern! |
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