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Thursday 17th of April 2003 Ein Nationalpark in Angola soll 150 Elefanten aus Botswana und Südafrika erhalten. Weitere 150 Wildtiere – zwölf verschiedene Arten – sollen den Kissama Nationalpark im westlichen Angola wieder bevölkern. Unternehmen Arche Noah wird das größte Umsiedlungsprojekt der Welt für Elefanten sein und im Juni diesen Jahres beginnen. Die Tiere werden per Lastwagen von Botswana und Südafrika binnen zwei Tagen durch Namibia bis nach Walfischbucht transportiert, berichten südafrikanische Medien. Von dort werden sie auf das südafrikanische Marineschiff SAS Outeniqua geladen und binnen drei Tagen auf See nach Angola transportiert. Die Elefanten werden in umgerüsteten Containern die Seereise machen. Der Kissama Nationalpark ist 75 Kilometer südlich von Luanda entfernt. Professor Wouter van Hoven in Pretoria, Südafrika ist Leiter des Projekts Arche Noah. Schon 1996 hatte die angolanische Regierung Südafrika um Aufstockung des Nationalparks mit wilden Tieren gebeten. Die Kissama-Stiftung wurde ins Leben gerufen, geleitet von Prof. van Hoven. Der Park ist eine Million Hektar groß mit 120 Kilometern mehr oder weniger unberührter Küstenlandschaft am Atlantik. In vier Jahren Vorbereitung wurden Gebäude instandgesetzt, ehemalige Soldaten zu Wildhütern ausgebildet und Elektrozäune gezogen. Studenten der Universität Pretoria, die wildlife managament studierten, kamen nach Kissama, um wissenschalftiche Unterstützungzu liefern. Im September 2000 war es so weit: die ersten 16 Elefanten aus Südafrika wurden per Flugzeug nach Kissama geflogen. Zwei Flüge waren dafür nötig. Es folgten 12 Zebras, 12 Strauße, 14 Gnus und vier Giraffen – alle wurden mit dem Flugzeug in den angolanischen Park transportiert, alle haben überlebt und isch gut eingelebt, Seither sind drei Elefantenbabys geboren worden und die anderen Tierarten haben sich auch vermehrt. Die 150 weiteren Elefanten stammen aus dem Tuli Wildpark in Botswana und dem Naturschutzpark der Nordwestlichen Provinz in Südafrika. Beide Länder schenken Angola die Tiere. Binnen drei Wochen soll im Juni die gesamte Umsiedlung beendet sein. Die SAS Outeniqua wird mindestens zweimal die Route zwischen Walfischbucht und Luanda machen. Lastwagen, die die Container mit den Tieren nach Walfischbucht bringen, werden ebenfalls auf das Schiff geladen, damit sie sofort in Angola die Container mit der wertvollen Fracht in den angolanischen Park bringen können. Unternehmen Arche Noah wird im Juni den Blickpunkt ganz gewiß auf den Südwesten Afrikas lenken. |
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