Fäzzers Kommentar

Friday 4th of November 2005
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Fäzzer hat seine Späher in die Bundesliga-Stadien geschickt, um namibische Profis zu finden, die man nach dem Aufstieg in die Premier League zum Beispiel dem SKW zur Verstärkung anbieten könnte. Collin Benjamin spielt seit 2001 beim HSV - und hat in dieser Zeit 9 Tore geschossen. Er kommt zwar schon etwas in die Jahre und drückt im neuen Team von Thomas Doll leider fast nur noch die Bank. Der bietet sich an... Anders unser Held „Rassi" Tjikuzu. Über den liegt ein Spielerbericht aus dem Pokalspiel in der Allianz-Arena in München vor, vom Spiel gegen 1860, bei dem der Zweitligist den Bundes-ligisten rauswarf. Die Zebras wurde zur Beute der Löwen. Schon nach wenigen Minuten sangen die Münchener Fans: „Und das soll Erste Liga sein?" Man spürt, daß die Zebras grottenschlecht spielen. Sie enttäuschen auf der ganzen Linie. Tjikuzu, auf den der Anhang aus Namibia anfangs noch stolz ist, fällt nicht etwa auf, „weil er der einzige Dunkelhäutige in der hellen Arena ist", sondern weil er sich kaum bewegt... Fehlpässe und verlorene Zweikämpfe am laufenden Meter. Entschuldigen kann man gerade noch seine verlo-renen Kopfball-Duelle, aber auch nur wegen sei-ner Körpergröße (1,73m). Er wirkt müde, unmoti-viert und lustlos. Allerdings kann er gut dirigieren: Ständig ordnet er seine Mitspieler zu - und weist sie an, wer von wem zu decken sei. Der aufmerk-same Beobachter merkt aber schon bald: Das macht Razundara nur, damit er weniger zu tun hat. „Man könnte meinen, er drückt sich!" Die Vorstellung ist peinlich. Dabei hätte er nach seinen Alkohol-Exzessen etwas beweisen müssen! Wollte er sich nicht in der Bundesliga beweisen und empfehlen? In der zweiten Hälfte kommt Leben in die Arena. Duisburg schafft den Aus-gleich. Es wird wieder spannend. Doch Tjikuzu geht unter; er hätte in der Kabine bleiben müssen. Tjikuzu hat „es" wohl nicht mehr nötig. Schade, er enttäuscht auf der ganzen Linie. Soooo geht seine Bundesliga-Karierre schnell vorbei! Soo tritt ein Profi nicht auf! Dabei hatte Duisburg ihm alle möglichen Chancen eingeräumt. „Rassi" hat in der Bundes-liga viel gelernt. Mit seiner Erfah-rung wäre er bei jedem namibischen Klub will-kommen, doch er nutzt sie nicht. So bleibt zuletzt die Fest-stellung: Nicht einmal Aufsteiger SKW hätte seine Freude an Tjikuzu...Schade.

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