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Wie Maggie den 1. April 1989 erlebte Friday 25th of November 2005 Angesichts der Tatsache, daß der ehemalige Befehlshaber der namibischen Freiheitskämpfer, Sam Nujoma, nun den Titel „Gründer-vater der Nation" per Gesetz zugesprochen bekommen soll, sei der Blick in die Geschichte erlaubt. In ihrem dicken Buch „My Downing Street Years" berichtet Margareth Thatcher auf den Seiten 528 und 529 über den 1. April 1989 (der mit den Massengräbern im Norden zusammen hängen könnte). Sie beschreibt, wie sie bei ihrer Ankunft in Windhoek mit dem UN-Sondergesandten Martti Ahtisaari, UN-General Prem Chand und dem südafrikanischen Generaladministrator Louis Pienaar zusammentraf. Es gab ein Treffen mit britischen Staatsbürgern und dann folgte der Besuch der Rössing-Mine. Zu diesem Zeitpunkt war bereits klar, daß der gesamte Friedensplan für Namibia gefährdet war. In „abscheulicher Mißachtung der Vereinbarung, daß sich keine bewaffneten Kämpfer südlich des 16. Breitengrades (weit in Angola) aufhalten sollten, hatten hunderte Swapo-Kämpfer mit militärischer Ausrüstung die Grenze nach Namibia überquert", schreibt die ehemalige Premierministerin. Und weiter: „ Ich war nicht im ge-ringsten überzeugt von der Reaktion des Swapo-Führers Sam Nujoma, der behauptete, daß sich seine Organisation an den Waffenstillstand halte und daß die so genannten Eindringlinge wohl vermummte Südafrikaner wären". Es war - dieser Version zufolge - Mrs. Thatcher, die den Südafrikanern nahe legte, wieder aus den Baracken zu kommen und „korrekt" einzugreifen. Sie habe daraufhin Ahtisaari informiert und Pik Botha aufgefordert, sich mit Prem Chand kurzzuschließen. Es gab viele Tote, aber der neue Krieg konnte mit einem neuen Waffen-stillstand (Mount Etjo) verhindert werden. Nujoma gewann die Wahl unter UN-Aufsicht. Als Nujoma Präsident war, bedankte er sich bei Margareth Thatcher, als sie sich bei der UNO trafen (September 1990), daß die Eiserne Lady „dazwischen gegangen sei". |
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