![]() |
![]() |
|||||||||||||||||||
|
Saturday 10th of December 2005 Die Welt schaut am Freitagabend gespannt nach Leipzig, wo die Aus-losung der 32 Mannschaften für die Fußball-Weltmesiterschaft 2006 stattfindet. An den Bildschirmen in 145 Ländern werden mindestens 300 Millionen Menschen erwartet. Unter den Augen von ehemaligen Stars wie Pele oder Franz Beckenbauer werden die Weichen für das bislang größte und teuerste Fußball-Turnier aller Zeiten gestellt. Michael Ballack setzt bei der Auslo-sung der WM- Gruppen erneut auf Glück für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft. „Die Deutschen haben in der Vergangenheit immer relativ großes Losglück gehabt. Darauf hoffen wir dieses Mal auch wieder", sagte der Kapitän der DFB-Elf am Mittwoch. Zuletzt hatte die Auslosung bei der WM 2002 in Asien das DFB-Team in eine Gruppe mit Saudi Arabien, Irland und Kamerun geführt – für Ballack und Co. war das der Start bis ins Finale von Yokohama gegen Brasilien, was allerdings mit 0:2 verloren ging. Diesmal könnte sich schon in der Vorrunde ein echter Stolperstein für die deutsche Elf auftun. Denn der Weltfußballverband FIFA nahm die Niederlande nicht in den Topf der acht besten Mannschaften auf; damit könnten die „Erzfeinde" schon früh auf die Deutschen treffen. Aber mit Tsche-chien oder Portugal lauern weitere Hochkaräter auf das deutsche Team. „Es gibt bei einer WM keine Traum-gruppe. Wir müssen es nehmen wie es kommt", befand Bundestrainer Jürgen Klinsmann, der bei der zweiten WM in Deutschland nach 1974 wieder den Titel im Visier hat – und dabei natürlich auch auf den Heimvorteil setzt. Der ist bei Weltmeisterschaften nicht zu unterschätzen: 1998 holte Frankreich im eigenen land den Titel, 2002 schaffte mit Südkorea einer der beiden Gastgeber sensationell den Einzug ins Halbfinale, wo dann gegen Deutschland Endstation war. Die USA gemeinsam mit den Nieder-ländern und Paraguay wäre wohl eine der undankbarsten Zusammenstellun-gen, die auf die Klinsmann-Elf zukom-men könnte. Die vermeintlich leichteste Aufgabe wäre wohl eine Gruppe mit Togo, Saudi-Arabien und der Schweiz. Eine gute Nachricht für alle Teilnehmer: die Prämien wurden gegenüber der WM 2002 mehr als verdoppelt. Bei der Asien-WM 2002 gab es für Weltmeister Brasilien rund 8,2 Millionen Euro Prämie, diesmal sind es stattliche 16,5 Millionen Euro. Jeder WM-Teilnehmer bekommt diesmal die Garantiesumme von 4,5 Millionen Euro. Der Achtelfinalist erhält insgesamt 6,1 Millionen Euro, der Viertelfinal-Teilnehmer rund 7,4 Millionen Euro und der Halbfinalist knapp 14 Millionen Euro. Dazu bezahlt die FIFA pro WM-Land für einen 45-köpfigen Tross eine Tagespauschale von 260 Euro pro Mann und Tag sowie die Reisekosten in der Business-Class. Da macht Fußballspielen doch Spaß! |
|||||||||||||||||||
![]() |
Plus online by Plus Weekly |
![]() |
||||||||||||||||||





