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Friday 28th of February 2003 Drohender Krieg zwischen USA und Irak, Zimbabwe mit seinem autoritären Staatschef, Korruption in der Regierung des Westkap und Serienmorde in Kapstadts Stadtteil Sea Point: Alles zur Zeit gravierende Probleme – für den einzelnen das eine relativ schwerer als das andere. Südafrika wurde von seinem Präsidenten aufgerufen, sich der weltweiten Anti-Krieg-Kampagne gegen die USA und Britannien anzuschliessen. Ein Irak-Krieg hätte mit Sicherheit verheerende wirtschaftliche Folgen für den afrikanischen Kontinent, würde die Armut weiter verschärfen, wenn die Preise von Konsumgütern wegen steigender Rohölpreise angehoben werden, so Mbeki - und damit hat er unbestreitbar Recht. Im nordöstlichen Nachbarland wird derweil Wild in drastisch grossen Mengen abgeschlachtet. Aufgrund der "klugen Politik" von Zimbabwes starkem Mann, Mugabe, hungert die Bevölkerung und fällt daher über die schutzlosen wilden Tiere her. Wenn nicht mit automatischen Waffen, dann mit Schlingen, die mit Sicherheit jeweils einen langsamen und qualvollen Tod bedeuten. Daß dadurch über Jahrzehnte hinaus eine gute Devisen bringende und viele Arbeitsplätze schaffende Sparte der Wirtschaft, der Tourismus, den endgültigen Todesstoss erhält, ist der "klugen" Politik entgangen. Und der neu geschaffene ‘Wildpark ohne Grenzen’, zwischen Südafrika, Zimbabwe und Mosambik macht den Markt für die Wilderer noch unermeßlich größer. - Nur noch eine Frage einer kurzen Zeitspanne, bis im Kruger Nationalpark großangelegt gewildert wird.
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