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St Hubertus-Messe am 19. Februar Friday 10th of February 2006 Am Sonntag, 19. Februar, um 18 Uhr wird in der St Marienkathedrale die St Hubertusmesse geblasen. Ermög-licht wurde der Auftritt der Jagdhorn-Bläsergruppe der Kreisjäger-vereinigung Mosbach mit Hilfe der Familie Richard Waibel (Obrigheim) und des Lions Clubs Windhoek Metropolitan. Während der Vorführung gibt es eine Kollekte zugunsten des Baufonds für die Kathedrale. Der heilige Hubertus wurde um 655 geboren. Der leidenschaftliche Jäger ging nach dem Tod seiner Frau und seines Kindes „in rasender Leiden-schaft" auf die Jagd, um zu töten. Er wollte sich dadurch an Gott rächen, der ihm seine Familie genommen hatte. Eines Tages sah Hubertus während der Pirsch einen Hirsch. Als er seinen Bogen spannte, erblickte er plötzlich zwoischen den Geweihstangen des Hirsches ein leuchtendes Kreuz. Er besann sich durch die sonderbare Erscheinung und stellte sein Leben ganz in die Verkündung von Gottes wort. Hubertus wurde später Bischof von Lüttich. Die ursprüngliche Botschaft (Nachdenken, Besinnung, Erkenntnis, Maßhalten und Umkehr) gilt heute noch wie vor 1200 Jahren. Schon im Mittelalter entstand der Brauch, am Hubertustag eine feierliche Messe zu Ehren des Heiligen Hubertus zu lesen. Die Kirche wurde im Grün der Wälder geschmückt; statt Chor und Orgel übernahmen die Jagd-hörner die liturgische Musik. Die heutigen Jäger wollen diesen alten Brauch wieder pflegen. Die Melodien der Hubertusmesse sind über 200 Jahre alt. Die Jagdhornbläsergruppe der Kreisjäger-vereinigung Mosbach mit ihren Parforcejagdhörnern in ES hat sich zur Aufgabe gemacht, diese Tradition mit ihrer klangvollen Musik weiter zu pflegen. Das Parforcejagdhorn ist ein Naturwaldhorn (ohne Ventile) und war das Jagdhorn der Hetzjagd zu Pferd (Parforcejagd). |
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