![]() |
![]() |
|||||||||||||||||||
|
Stocktanz und Malaria in Namibia Saturday 25th of February 2006 Namibia ist im Moment geplagt von Malaria, Strommangel, schlechter werdenden Strassen und von vielen anderen Dingen. In Namibia wird fast nichts produziert. Die Landwirtschaft ist in einem rudimentären Zustand. Außer den Kuhvermehrungsversuchen auf Nachbars Grundstück läuft nicht viel. Die Fischindustrie ist durch BEE zertrümmert. Die Fischquoten sind durch Shareholder –darunter befinden sich Kinder und sonstige dauerhaft Benachteiligte- für einen Apfel und ein Ei in das Ausland verscherbelt worden. Die Industrie muss auf schmerzhaftem Wege wieder in einen handhabbaren Zustand gebracht werden. Na ja, und so weiter. Die Auswirkungen dieses Szenarios sollten wenigstens partiell durch die deutsche Entwicklungshilfe gemindert werden. Allerdings ist der deutsche Beobachter vorgewarnt. Er hat die beteiligten Fachkräfte wie da sind: Ministerin, Entwicklungshelfer(innen) und den(die) Bürovorsteher(inne)n der diversen Organisationen, welche die Staatsknete, geleistet durch den deut-schen Steuerzahler verbraten, ja in einem anderen Zusammenhang kennen-gelernt. Er erinnert sich, dass es in Deutsch-land normal war/ist, Kindergärten zu atomwaffenfreien Zonen zu erklären. Oder dass die letzte Regierung von einem 23jaehrigen Studenten Studien-gebühren verlangt und gleichzeitig den Haushalt eines gleichaltrigen Arbeits-unfähigen alimentiert. Oder dass der Kampagnenkanzler Schroeder die Arbeitenden in den Betrieben auffor-derte doch Kollegen zu denunzieren, die rechtsradikales Gedankengut äußern würde. Die Juso-Vorsitzende Wiec-zorek-Zeul begann ihre Karriere mit dem Verlangen, dass kein Deutscher mehr als 5 000.-DM/Monat verdienen sollte. Wenn man diese Ansammlung von weltfremden Schauspielern noch durch ein paar dampfplaudernde Soziologen, Friedensforscher, Genozid-ausgräber und andere zur Zeit politisch korrekte Knallchargen ergänzt, dann hat man in etwa das deutsche Personal für die derzeitigen entwicklungspolitischen Maßnahmen in Namibia zusammen. Diese Menschen verstehen sich prächtig untereinander. Sie leben nicht auf diesem Planeten. Sie schanzen sich die knappen Mittel großzügig zu. Sie kümmern sich nicht um Strassen, Stromerzeugung, Wasseraufbereitung, Güterproduktion oder andere Maßnahmen, die die materielle Lebensqualität im Lande Namibia verbessern würden. Sie pflegen nur nachhaltig ihre Aura wie Sektenmitglieder. Sie könnten auch alle in einem Ashram in Indien, statt in Namibia, sein. Wie sonst ist es zu erklären, dass das Privatprojekt der Ministerin Wiec-zorek- Zeul zur Lachnummer verkam. Wer gibt schon einem mehr schrift-stellerisch begabten namibischen Direktor(?) den Lagerschlüssel in die Hand? Normalerweise hat man eine Partnerorganisation, mit der man zusammenarbeitet und wo klar abge-grenzt ist, wer was macht. Hauptsache ist allerdings, dass die Wasserrechnung in Okakarara bezahlt wird. In diesem Zusammenhang passen auch wunderbar die Aktivitäten der der-zeitigen Chefin des Goethe-Instituts-ablegers. Sie lässt, unter anderem, ihren Ehemann öffentlich –gegen Entgeld(?)- mehrtägig Stocktanzen. Wenn das nicht die nachhaltige Ent-wicklung in Namibia fördert, was dann? klaustruemper@web.de |
|||||||||||||||||||
![]() |
Plus online by Plus Weekly |
![]() |
||||||||||||||||||





