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Brave Warriors im Viertel Finale der Champ Mini MW ausgeschieden Friday 14th of April 2006
Es war ein herrlicher Tag. Über 20 Grad und Sonnenschein doch die Champ Hallen Mini WM sollte drinnen stattfinden. Auf 15 x 27,5 Meter großen oder kleinen jedoch mit Bande und Netzen umhüllten Kunstrasenfeldern sollte es hier um den „Vier gegen Vier" High-Speed Pokal gehen. Bereits beim Eintreffen der Mann-schaften war klar, dass es hier um etwas ging. Jede Menge Fans, Mann-schaftsärzte, Trainer, andere Schlach-tenbummler und extrem motivierte Torhüter mit Schien-beinschonern, Handschuhen und grimmigen Blick (Olli Kahn war leider nicht dabei da er am gleichen Tag gegen Bremen antreten musste) ver-sammelten sich gegen etwa 9:30 Uhr um gespannt die Gruppenauslosung zu verfolgen. Dann war es soweit. Während sich in der Gruppe B heiße Duelle zwischen dem Vize-Europameister Griechen-land, Tunesien, Deutschland und Brasilien geliefert wurden, ging es für Namibia zunächst gegen den Weltranglisten 46. Serbien und Monte-negro. Überraschend konnte sich Namibia hier bereits im ersten Spiel 3 Punkte sichern und sich zusammen mit Italien und Bosnien an der Spitze der Gruppe platzieren. Gegen Italien galt es dann einen Gang zurück zu schalten und auch gegen die technisch überlegenen Togolesen reichte es nicht die gute Platzierung zu behaupten. Für die tapferen Krieger galt es nun gegen Mecklenburg-Vorpommern den Einzug ins Vierte Finale klar zu machen. Mit einer zunächst verhal-tenden Taktik wurden die Gegner regelrecht eingeschüchtert. In der zweiten Spielhälfte ging es los. Namibia legte sich mächtig ins Zeug und durch ein Feuerwerk von Toren qualifizierte sich Namibia bereits vorzeitig für die nächste Runde. Im letzen Vorrundenspiel gegen Iran ging es um Platz 3 der Gruppe, doch Namibia wollte sich als Gruppen-Vierter direkt gegen den Ersten der Gruppe B – Bosnien messen. Die Bosnier galten als Top Favorit. Mit insgesamt erst 5 Gegentoren in der Gruppenphase und bereits nach 3 Spielen qualifiziert, gelang es ihnen nur schwer erste Chancen heraus zu spielen. Nur durch Konter und gezielte Fernschüsse schafften es die Bosnier mit einem Endstand von 7:4 die Namibier in die Wüste zu schicken. Nach dem Deutschland knapp gegen Brasilien und Bosnien überlegen gegen die Griechen gewannen, war es selbst den Deutschen nicht gelungen die starken Bosnier zu bezwingen. Trösten konnte sich Namibia mit dem „Fair-Play-Pokal" und einem Gutschein für 10 Liter Freibier. Namibia galt als sehr sympathisch und spielte sich in die Herzen der Fans. Nochmals vielen Dank an die zahlreichen Fans und an das komplette Team. Wir haben es Allen gezeigt! |
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