![]() |
![]() |
|||||||||||||||
|
Saturday 22nd of April 2006 Wirtschaftskraft junge Touristen Städte und Länder erkennen immer mehr die Wirtschaftskraft von jungen Touristen Diese reisen zwar preiswert und wohnen günstig, lassen aber vor Ort viel mehr Geld als Pauschaltouristen, sagt der Onlinedienst TurboNews. Außerdem bleiben sie länger, kommen oft wieder und bringen Freunde und Verwandte mit. In die Zukunft geschaut sind Jungtouristen außerdem die Gäste der 4-und 5 Sterne Hotels von morgen. Junge Reisende reisen nicht zur Erholung und sie wollen auch nicht dem Alltag entfliehen. Sie wollen neben ausgetretenen Touristenpfaden so weit wie möglich in das Land eintauchen , Leute kennen lernen, in Familien leben und sich ein loyales Bild von dem Reiseland selbst machen. In Australien machen ,,Young Travellers" schon heute 30 % der ausländischen Besucher aus und bringen dem Land jährlich US$5,7 Milliarden ein. Investoren haben junge Hotels noch nicht wirklich entdeckt, stellt Stephan Gerhard von der Treugast Unternehmensberatung fest. Er geht davon aus , daß sich in absehbarer Zeit Backpacker-Ketten bilden, die Investoren dieses Investitionssegment öffnen. Backpacker Hostels, in Deutschland erst seit wenigen Jahren auf dem Markt, haben Konjunktur. In Berlin zum Beispiel machen sie schon 10% der gesamten Bettenkapazität aus. Hostels sind meist komfortabler als Jugendherbergen und beglücken ihre Gäste — Schulklassen im Frühjahr und Herbst, Backpacker in der Hauptsaison — mit Gästeküche, farbigem Ambiente und Spielsachen wie Karaoke und Playstation. .Manche haben sogar eine eigene Lehrer-Lounge eingerichtet. Hier erhalten die Lehrkräfte alle Informationen über die nähere Umgebung sowie Tipps zur Gestaltung des Aufenthaltes. In Namibia gibt es schon einige Backpacker Lodges für die ,,Rucksacktouristen". Sie sind auch eine wichtige Informationsquelle für Tips, Mitfahrgelegenheiten und Landesinformationen für neu angekommene junge Touristen.
Studie über Tourismus im Süden Studenten der Fachhochschule für Touristik in Eberswalde werden eine Vorstudie über das Tourismuspotential am Rande der Namib im Süden des Landes vornehmen. Eine Magister-Studentin der FH Eberswalde wird Ende April für 2 Monate nach Namibia kommen und im Oktober die Ergebnisse ihrer Arbeit vorlegen. Bei der Formulierung der Fragen und der nachfolgenden Problemanalyse werden alle Beteiligte aufgefordert sich aktiv zu beteiligen, teilte Wolfgang Tuschmann von der Farm Probeer mit. Tuschmann hat das Projekt mit angeregt. Die in der Vorstudie vorgeschlagenen Forschungsfragen werden dann von jungen Wissenschaftlern und Studenten aus Namibia und Deutschland in Vertiefungsstudien bearbeitet. Die Teilnehmer rekrutieren sich aus verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen wie Geologie, Geographie, Hydrogeologie, Biologie, Zoologie, Ökonomie und Naturtourismus. Im Laufe der nächsten 24 Monate werden die unterschiedlichen Themen in Form von Diplom- und Magisterarbeiten bearbeitet. Wichtige Schwerpunkte sind Nachhaltigkeit und die Frage, wieviel Tourismus die Region am Namibrand vertragen kann, so Tuschmann In vielen, meist am Rande liegenden Regionen in ariden Räumen ist der Tourismus die einzige realistische wirtschaftliche Perspektive. ,,Oft bergen touristische Entwicklungen jedoch die Gefahr, gesellschaftliches und natürliches Kapital aufzuzehren, ohne dauerhafte wirtschaftlich Werte zu schaffen", sagt Tuschmann. Das Projekt sucht auch nach Tourismusformen und -entwicklungen, welche dieser ariden Region das wirtschaftliche und ökologische Überleben sichern sollen. |
|||||||||||||||
![]() |
Plus online by Plus Weekly |
![]() |
||||||||||||||





