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Sebastian erbt Millionen - und die DOSW hat einen Schatz Friday 28th of July 2006 Die DOSW darf sich freuen: Ihre Theater AG ist ein wahrer Schatz, eine Fundgrube für Schauspielerpotenzial! Das wurde in der vorigen Woche wieder einmal deutlich, denn trotz des Abschieds von bewährten Kräften gelang es Christa von Schirp und Miriam Göbel, eine erfrischende Komödie auf die Bretter zu bringen, die (nicht nur für Schüler/Innen) die Welt bedeuten können. „Sebastian erbt Millionen" von Charles Gerard war ein lustiger Kracher! Ganz toll! Das fing bei der Auswahl des Stückes an. Der Rezensent mag Bedenken gehabt haben, ob Schauspieler in diesen jungen Jahren überhaupt die Pointen der "Scheidung" richtig verstehen würden, aber die Rollen waren hervorragend besetzt- angeführt von Kai Langmaak (in der Hauptrolle des Opa Sebastian Müllmann) und Florian Dillmann (als sein Enkel Basti), aber auch Ulfried Cramer (der Anwalt Dr Nagel), Annette Seifart (in der durchaus an-spruchsvollen Rolle der Oma Albertine Müllmann), Helene Wittmann (Gretel Müllmann), ihr „Sebastian" Richard Steinbach und Monika Milz (als Postbotin Waltraud) glänzten durch stellenweise fehlerlose Auftritte (einschließlich Gestik und Mimik). Man könnte im Grunde jede Nebenrolle erwähnen, denn das gesamte Ensemble macht einen abgerundeten Eindruck! Wie gut, daß es Schultheater gibt. In dieser Inszenierung paßte auch das Drumherum, die Musik, die Beleuch-tung und das gesamte Bühnenbild. Natürlich gelingt solch eine Insze-nierung nur, wenn im Hintergrund zahlreiche Helfer wirken. Aber auch in dieser Hinsicht kann sich die DOSW glücklich schätzen. Schade nur, daß es so selten Schul-theater gibt. Opa Sebastian (Kai Langmaak) |
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