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Linker deutscher Politiker spricht beim Herero-Tag vom "Völkermord" Friday 25th of August 2006 Der Abgeordnete des deutschen Bundestages für Die Linkspartei, Hüseyin Aydin, wird am kommenden Sonntag am jährlichen Hererotag in Okahandja eine Rede halten. Aydin ist Obmann seiner Fraktion im Ausschuß für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung des Bundestages. Von Aydin ist bekannt, daß er gegen die N$ 160 Mio-Versöhnungsinitiative ist, die im Mai 2005 von der Bundes- Entwicklungshilfeministerin Heide-marie Wieczorek-Zeul überraschend angekündigt worden war. „Die deutsch-namibische Versöhnungs-initiative," so sagte Aydin öffentlich im Juni, „wird in doppelter Hinsicht der historischen Verantwortung Deutschlands nicht gerecht. Zum einen wurde sie in einer paternalistischen Art und Weise einseitig von der Bundes-regierung verkündet. Zum anderen trägt sie den Forderungen der Herero nach Entschädigung wegen des Völkermordes vor gut 100 Jahren nicht Rechnung. Im Gegenteil wird diese Versöhnungsinitiative von vielen der betroffenen Herero und Nama gera-dezu als Affront aufgefaßt." Hüseyin Aydin setzt sich für die offi-zielle Anerkennung des Völkermordes an den Herero und Nama durch den Deutschen Bundestag ein. Er unter-stützt die Auffassung, daß die ,,Nach-fahren der Überlebenden des deutschen Völkermords einen Anspruch auf materielle Entschädigung" hätten, so ein Bericht in deutschen Medien. Aydin fordert, daß die Bundesregierung „mit den Vertretern der Herero und Nama ohne Vorbedingungen und unter Ein-beziehung der namibischen Regierung in einen Dialog über Wiedergut-machungsleistungen" eintritt. |
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