![]() |
![]() |
|||||||||||||||
|
Friday 28th of February 2003 Einer Umfrage zufolge haben die wenigsten städtischen Angestellten in Swakopmund eine Ahnung davon, wie die gefürchtete AIDS-Krankheit übertragen wird. Vor allem das Personal in der untersten Gehaltsklasse schien besonders unaufgeklärt.
Ein Drittel der an der Umfrage Beteiligten war der Meinung, dass ein Kondom AIDS
überträgt statt es zu verhindern. Einer vertrat folgende Absicht: ,,Ich traue Kondomen nicht, denn ich weiss nicht, wo sie hergestellt werden. Und dieses Gleitmittel an der Innenseite des Kondoms. Wozu dient es? Enthält es nicht den Virus, den wir zu stoppen versuchen?”
Alle Befragten waren sich einig, dass es viele AIDS-Kranke in der Gemeinschaft gäbe und dass die so genannten ,,sugar daddies” (Alte Männer, die sich an Kindern und jungen Frauen vergreifen) ein ernstzunehmendes Problem in der Gemeinschaft seien. Dazu äußerte sich einer folgendermaßen: ,,Nicht nur die Männer machen sich hier schuldig. Es gibt auch erwachsene Frauen, die ihre ,schöne Zeit’ mit Jungen verbringen, von denen manche ihr letztgeborenes Kind sein könnten.”
Die Teilnehmer der Umfrage waren alle einer Meinung, dass es Menschen in ihrer Gemeinschaft gibt, die daran glauben, dass der sexuelle Verkehr mit einer Jungfrau die Krankheit AIDS kuriert.
Fast die Hälfte der Befragten würde von einem Ladenbesitzer, der den gefüchteten HI-Virus in sich trägt, keine Produkte, vor allem keine Frischprodukte, kaufen: ,,Ich habe eine Geschichte aus dem Norden gehört, wo eine Frau einen Apfel gekauft hat, an dem Blut klebte, “ begründete einer seine Antwort diesbezüglich.
Alle waren sich dessen bewusst, dass AIDS innerhalb der Stadtverwaltung eine negative Auswirkung auf die Arbeitsleistung hat. back |
|||||||||||||||
![]() |
Plus online by Plus Weekly |
![]() |
||||||||||||||





