![]() |
![]() |
|||||||||||||||||||
|
Intensivere Betreuung der Museen nötig Sunday 17th of September 2006 „16 Jahre nach der Unabhängigkeit geht es uns sehr, sehr gut", betonte der Vorsitzende Eckhart Mueller auf der Jahres-hauptversammlung des Deutschen Kulturrates am vergangenen Freitag, dem 8. September 2006. Neben dem Jahresbericht des Präsidenten, Eckhart Mueller, standen vor allem die Entlastung und Wahl des Vorstandes, die in diesem Fall gar keine Wahl war, im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung. Nachdem Chris Brandt (Cultura 2000), Hans Roxin (Wissenschaftliche Gesellschaft Swakopmund) und Gerhard Walter (Männergesangsverein Swakopmund) aus dem Vorstand ausgeschieden sind, wurden Sandra Menne (Schulverein Grootfontein) und Herbert Schier (Kunstvereinigung Swakopmund) als Vorstandsmitglieder bestätigt. Neu hinzugekommen sind Gunter von Schumann (Museums Association of Namibia), Klaus Becker (Männergesangsverein Windhoek), Dieter Esslinger (Felsgrafitti), Prof. Erich Förtsch (Wissenschaftliche Gesellschaft Swakopmund), Ulrich Harms (Männergesangsverein Swakopmund) und Richard Mueller (Delta-Kindergarten). Im Vorstand verblieben sind Helmuth Finkeldey (Namibia Wissenschaftliche Gesellschaft), Klaus Jacobi (Delta-Verein Windhoek), Gabriele Moldzio (kooptiert, ex-officio), Eckhart Mueller (Vorsitzender) und Dieter Springer (AGDS, ex-officio). Eckhart Mueller blickte in seinem Jahresbericht auf ein „zufrieden stellendes Jahr" zurück. Seit seiner Gründung 1988, durch Helmut von Leipzig, hat sich der Deutsche Kulturrat, als Dachorganisation aller Organisationen und Vereine, die sich um den Bestand und die Förderung deutscher Kultur und Sprache bemühen, zu einem festen Bestandteil der deutschsprachigen Gemeinschaft entwickelt, betonte Eckhart Mueller. Auch im vergangenen Jahr konnten zahlreiche Projekte unterstützt und gefördert werden. Wie bereits in den vorigen Jahren fanden auch in diesem Jahr zwei Schreibwerkstätten in der Minenschule Arandis unter der Leitung von Dieter Esslinger statt, der auch die Redaktion der Literaturzeitschrift „Felsgrafitti" leitet. Der Verkauf der, in diesem Jahr neu erschiene Literaturzeitschrift, für die der DKR die Anfangsfinanzierung übernommen hatte, blieb leider hinter den Erwartungen zurück. Wie Eckhart Mueller betonte, „hofft (der DKR) die eigenständige Redaktion (sowie) die zukünftigen Unkosten durch die Verkäufe der Felsgrafitti und durch Reklameeinnahmen decken zu können". Die nächste Ausgabe ist demnächst für N$35.00 im Buchhandel und im Büro des DKR erhältlich. Die Hörerinitiative, die weiterhin eigenständig unter Leitung von Frau Nicolaus bestehen bleibt, wurde als Mitgliedsverein aufgenommen und bekommt ab jetzt „Rückendeckung" durch den DKR. Ein besonderes Anliegen von Eckhart Mueller war auch in diesem Jahr das unter Leitung von Tilmann Friedrich stehende Projekt Lilie, in dessen Rahmen jedes Jahr von ihren Lehrer, „die über viele Jahre gleichbleibend gute Dienste für (die) deutschsprachigen Kinder leisteten", ausgezeichnet werden. Auch in diesem Jahr wurden von den jeweiligen Vorständen Lehrkräfte nominiert, die am 30. September 2006 ausgezeichnet werden. Zukünftig sei vor allem eine intensivere Betreuung der Museen von zentraler Bedeutung. Eckhart Mueller hofft diese Aufgabe mit Hilfe von Gunter von Schumann, der neu in den Vorstand gerückt ist und seiner umfassenden Expertise in diesem Gebiet, realisieren zu können. Eine zentrale Rolle in der Betreuung der Museen nimmt die Minenschule in Arandis ein, die derzeit die von Termiten beschädigte Treppe des Alten Forts in Grootfontein renoviert und danach die in Sandfischhafen angespülte Guanokarre des Museums in Walvis Bay nachbauen soll. Nach umfassenden Renovierungs-arbeiten soll bis November auch die Dampflokomotive Martin Luther wieder für die Öffentlichkeit zugänglich sein, kündigte Eckhart Mueller an. Zudem fand eine Besichtigung der alten Feste statt, für deren Erhalt dringende Renovierungsarbeiten erforderlich sind. Neben zahlreichen Dankesworten an die Vorstandsmitglieder, die Initiatoren zahlreicher Projekte, den angeschlossenen Vereine, sowie allen Beteiligten für ihr Engagement und ihren „selbstlosen Zeitaufwand zur Förderung und Erhalt (der deutschen) Sprache und damit auch, Lebensart" richtete er einen besonderen Dank an Botschaftsrätin Ute König, die in Vertretung für den nach Deutschland zu einer Botschafterkonferenz gereisten Botschafter Arno Freiherr von Kittlitz an der Versammlung teilnahm. Eckhart Mueller gab zudem bekannt, dass die Mitgliedsbeiträge für den DKR, entsprechend eines Beschlusses der Vorstandssitzung vom Freitag dem 8. September, nicht erhöht werden. Im Anschluss an den Jahresbericht von Eckhart Mueller wurde der Paul-Peter Land-Preis, ein Anerkennungspreis der jährlich an Schulen für die Realisierung von Theateraufführungen und Bunten Abenden in deutscher Sprache, verliehen wird. Preisträger des zu ehren von Paul Peter Land verliehenen Preises, einem der größten Unterstützer der deutschen Sprachgruppe und ehemals Schatzmeister der Deutsch Namibischen Entwicklungsgesellschaft waren in diesem Jahr: die Privatschule Otjiwarongo (N$ 1000 für das „Mini Mosaik": „Otto sucht einen Freund", „Die Prinzessin und der Mond", „Band vir Las Otji"), die Privatschule Swakopmund (N$ 1000 für „The Sound of Music"), die Delta-Schule Windhoek (N$500 für „The Sound of Music", sowie 4 x N$250 für „Der Zirkus", „Die Häschenschule", „Der Rattenfänger von Hameln", „Lesen ist kindisch"), die Deutsche Privatschule Omaruru (4 x N$250 für „Große gelbe Pfannekuchen", „Max und Moritz", „Der kleine Prinz" und „Der Krämerkorb"), Die Delta-Oberschule Windhoek (N$1000 für „Sebastian erbt Millionen", die Deutsche Privatschule Grootfontein (N$1000 für „Der Märchenabend", sowie die Namib-Grundschule Swakopmund (N$1000 für „Die Altweibermühle" und N$500 für „Bunter-Adventsabend"). |
|||||||||||||||||||
![]() |
Plus online by Plus Weekly |
![]() |
||||||||||||||||||





