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Saturday 30th of September 2006
Eine der weltweit meist gesuchtesten Personen, der Amerikaner Jacob „Kobi" Alexander, konnte am Mittwoch, dem 27. September 2006 in Windhoek verhaftet werden. Der ehemalige Direktor von Comverse Technology, der wegen zahlreicher Betrugsvorwürfe seit dem 31. Juli 2006 auf der Liste der meist gesuchten Personen des FBI stand, erschien bereits am Mittwochabend vor dem Windhoeker Magistratsgerichts in Katutura und verbrachte die darauffolgende Nacht im Windhoeker Zentralgefängnis. Auf Gesuch der amerikanischen Regierung konnte ein Namibisches Gericht einen provisorischen Haftbefehl gegen Alexander erlassen. Mit Hilfe der Namibischen Polizei konnte dieser schnell vollstreckt werden. Wie The Wall Street Journal berichtete, konnten die US Behören Alexander in Namibia aufspüren, indem sie seine Kontobewegungen zurückverfolgten. Gemeinsam mit dem ehemaligen Finanzchef von Comverse, David Kreinberg und dem ehemaligen Generaldirektor der Firma, William Sorin, soll Alexander Vorkaufsrechte und Basispreise von Aktien zu seinen Gunsten manipuliert haben. Die beiden Mitbeschuldigten hatten sich bereits im August ergeben und wurden gegen Kaution von US$1 Million freigelassen. Bevor Alexander untergetaucht ist, soll er US$57 Millionen nach Israel transferiert haben. Alexander, sowie die beiden Mitbeschuldigten sind in den USA angeklagt, weil sie zu ihrem persönlichen Vorteil die Aktienoptionen lukrativer gemacht haben, indem sie den Basispreis der Optionen zu einem niedrigeren Wert zurückdatiert haben Von 1991 bis 2005 hat Alexander im Wert von US$150 Million Aktien verkauft und mit Aktienoptionen gehandelt. Dabei hat er vermutlich US$ 130 Millionen Profit gemacht. Etwa US$6,4 Millionen wurden durch das Zurückdatieren der Akteinoptionen erwirtschaftet.Zudem sind Tausenden fiktiven Mitarbeitern Vorkaufsrechte zugesprochen wurden. Die Erlöse von diesen Verkäufen wurden auf ein internationales Konto transferiert. |
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