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Dezentralisierungs-Anstrengungen Monday 11th of December 2006 Vor kurzem wurde bekannt, daß Minister Pandeni als einen der drei ausschlaggebenden Faktoren zur erfolgreichen Umsetzung der Dezentralisierung die “Capacity-Building” innerhalb der regionalen Strukturen nannte. back Wie wahr! Aber es kommt uns Bürgern so vor, als ob hier ein Saatkorn ausge-legt wird, ohne daß ein Saatbett für dieses vorhanden ist, ein Saatbett, welches nachträglich erst geschaffen werden soll, verstehen wir ihn richtig. Und, gemessen an den sauren Früchten der bisherigen Dezentralisierung scheint das tatsächlich der Fall zu sein. Denn sie kann als echter, teurer Mißerfolg gesehen werden. Kann allen Ernstes erwartet werden, daß ohne das “Saatbett”, sprich kompetente Personen in AUSREI-CHENDER ANZAHL, dieses Pro-gramm wie gewünscht über die Bühne gehen kann? Nein! Unsere Gesellschaft ist offensichtlich z.Zt für eine echte Dezentralisierung nicht bereit. Wir haben praktisch überall einen teils natürlichen, teils selbstgemachten, einen „gewollten“? Mangel an Fachkräften hoher Qualität, ja, wir haben nicht einmal die Grundvor-aussetzung dafür: genug Buchhalter und Auditoren, die das Tun unserer Agenturen scharf und sofort prüfen können bzw. prüfen dürfen, wie es scheint. Wie kann sich das, kann sich das überhaupt kurzfristig zum Guten wenden? Wohl nicht. Wir Afrikaner klagen über Abwan-derungen fähiger, gut ausgebildeter Mitbürger, versperren solchen anderen aber knallhart den Weg in die von ihnen als Arbeitsplatz ersehnten Strukturen und Agenturen, zahlen falsch und zu schlecht jene, die den Unterschied machen können und laden uns, in unserem jetzigen Wahn, selbst nichts zustande bringen zu können, in unserem immerwährenden Wahn, nur Bargeld, nur „geschenktes“ Geld könne helfen, neue Kolonisatoren ein. Ohne ein drastisches Umdenken in unserer Nation und ein anderes Tun wird bei uns bald nur noch vorder-gründig etwas gehen - nach dem Motto „Außen hui, drunter pfui1“ Wann werden wir solche Aufbauarbeit sehen können? Wann wird bei uns erst das Fundament, dann das Dach erstellt werden? Wann wird der Funktionalität mehr Wert als der fassade zugebilligt werden? Wann wird endlich auch die Vernunft als ein werkzeug genutzt werden; wann werden wir unsere Minderwertigkeitskomplexe nicht mehr pflegen, sondern über Bord werfen? Wir sind wer, wir Namibier, wir alle müssen nur einmal die Kraft aufbringen, nicht mehr nur die Vergangenheit als eine Entschuldigung für unsere Misere zu gebrauchen, wir müssen lernen, daß wir HEUTE leben, lernen, zeitgemäß selbst zu denken, zu handeln, aufhören mit der zur Lächerlichkeit entarteten Jaulerei bzgl. „Ehemalig Benachteiligter“! Jaulen im Karneval: Na gut! Im täglichen Leben aber spuvken wir besser in die Hände. Alle! „Pierrot“ |
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