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Thursday 21st of December 2006 Der von mir und vielen weiteren Ungefragten durch meine Steuergelder alimentierte Staatsschauspieler Wowereit besuchte unlängst in offizieller Funktion als Regierender Buergermeister von Berlin, der Partnerstadt von Windhoek, Namibia. Während seines einwöchigen Aufenthalts suchte er Kindergärten, die Waldorfschule und die Büffel der Etoschapfanne auf Steuerkosten heim. Auf dem politischen Parkett spreizte er sich mit einigen deutschen Filmschauspielerinnen, seine Spezia-lität, auf einer Party des deutschen Botschafters in Namibia. Er verglich die Lage der Deutschen in Namibia mit der Lage der Türken in Deutschland. Damit schlug er zwei Fliegen mit einer Klappe. Er bewies seine totale Ignoranz und Unkenntnis, in dem er die Lage der Türken in Deutschland und die Lage der Deutschen in Namibia völlig falsch einschätzt. Ein kurzer Blick auf die Situation der dritten Generation der Türken hier in Berlin, von denen viele kaum fließend Deutsch, die offizielle Amtssprache, können, unterscheidet sich doch erheblich von der Lage der Deutschen in Namibia. Während man in Deutschland zum Beispiel mit vielen Mitteln und Antidiskriminierungs-gesetzen oft vergeblich versucht, den Nachkommen der meist muslimischen türkisch/kurdischen/arabischen Ein-wanderer jede Menge moralische und finanzielle Unterstützung angedeihen zu lassen, sind die christlichen Deut-schen per Gesetz in Namibia praktisch durch BEE und AA am beruflichen Weiterkommen stark von Staats wegen behindert. back Offensichtlich ist der Hintergrund des Besuches von „Wowi“, wie er von vielen Parteigenossen und gleichgesinnten Bewunderern liebe-voll genannt wird nicht in seiner Verbundenheit mit Namibia zu suchen. Herr Wowereit verbriet den geplanten Reiseetat der Städtepartnerschaft Berlin-Windhoek von 2006 persönlich, bevor er verfällt. Anders ist der Reisebeginn einen Tag nach der blama-blen Verlängerung seines befristeten Jobs als Regierender Bürgermeister durch das Abgeordnetenhaus nicht erklärbar. Jedenfalls ist er wieder weg aus Namibia, und das ist gut so, wie sein persönliches Motto lautet. Für die Berliner ist mal wieder außer Spesen nix gewesen. Klaus Truemper Berlin/Tegel |
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