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Saturday 27th of January 2007 Gerade hattre ich es mir gemütlich gemacht: Aus der Bully Duster - ähm, Dolly Buster-Halle - sollte der Wettbewerb „Namibia sucht das Superpaar“ übertragen werden (heute sollten die letzten Bademäntel endlich fallen) - und danach gab es den Erfolgsfilm „Schatz, du schummelst unterm Laken“ (Sie wissen schon, der wo die Partnerin im knappen Bikini stundenlang mehr zeigt, als sie hat...). Da rief mich Horst an. Und Horst war richtig aufgeregt: „Hast Du heute schon die Zeitung gelesen? Von der Vizeministerin, die eine Vision vom Himmel hatte?“ Ja, das hatte ich gesehen. Petrina Haingura hatte in Oshitayi (Region Oshana) erzählt, wie sie im Schlaf durch die Himmelspforte genommen wurde und von einem (männlichen) Engel mitgeteilt bekam, daß Jesus kommt.Es war nach 1984 schon das zweite Mal, daß sie glaubte, Gott getroffen zu haben. - Nun hat der Wahlkampf zwar noch nicht begonnen, aber auf den vielversprechenden Film konnte ich mich plötzlich nicht mehr konzentrieren. Trotz des knappen Bikinis. Es kam mir vor, als hätte ich plötzlich selbst eine metaphysische Vision (sind Visionen nicht immer metaphysisch?): Die Partei bereitet sich doch auf einen Sonderkongreß vor. Also könnte das „Erlebnis“ der Vizeministerin eine tiefere Bedeutung haben: Die Partei ist wohl um Hilfe „von oben“ bemüht. Und da taucht leicht mal die Frage auf: Wer soll „von oben“ kandidieren? Wird es einen Kandidaten geben, der sozusagen den Segen von oben hat? Wenige Stunden später wachte ich schweißgebadet auf: Im Traum hatte der helle Komet McNaught, der ja wohl auch „von oben“ kam, den Kaiser Wilhelm-Berg getroffen und war daran zerschellt. Was das wohl zu bedeuten hatte? back |
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