Wasser - was können wir tun?

Friday 9th of February 2007
Pierrot
Wasser wird immer ein Haupt-problem in Namibia sein. Ja, das Problem “zu wenig wasser” wird sich vergrößern, berücksichtigen wir den Klimawandel und seine lokalen Auswirkungen sowie die Vermehrung der Menschen landesweit. Alles, was getan werden kann, um die Wasser-situation zu verbessern, sollte getan werden, jede solche Unterlassung sollte in ernstem Licht gesehen werden. Tun wir das nicht, wird es zu einer Krise kommen, wie wir ja nun vor einer energiekrise zu stehen kamen. Auf manches kann verzichtet werden bei uns, nicht aber auf Anstrengungen, die wassersituation zu verbessern.
In deutscher Zeit schon wurde dieses problem deutlich erkannt, beschrieben und daran gearbeitet. Unter südafrikanischer Regie wurde diese arbeit fortgesetzt und auch heute noch bleibt viel zu tun. Was wurde in den letzten 16 Jahren diesbezüglich getan? Wir klagen natürlich über “nicht genug Mittel” und diese Klage scheint berechtigt. Oder doch nicht?
Mit dem gezielten Einsatz unserer arebeitsfähigen, aber arbeitslosen Bevölkerung könnte viel erreicht werden. Sind die Projekte dann noch unter holistischen Gesichtspunkten geplant, sollten Entwicklungsgelder als Hilfe sehr wohl bekommbar sein. Außer ausländischen Ingenieuren sollten eigene Menschen die Werke errichten.
Nicht nur große Staudämme könnten errichtet werden, nein, in den Rivieren könnten auch Staustufen für die Anhebung des Grundwasserspiegels errichtet werden. Diese arbeiten könnten kleineren, örtlichen Unternehmen mit örtlichen Arbeitern zu Brot verhelfen, der Bevölkerung der ländlichen Gebiete eine sichere Basis ver-schaffen.
Mit mehr Wasser, mit (eines Tages) genug Wasser läßt sich viel machen. Wasser und Sonne, was braucht es noch? Sonne ist da, was braucht es, um mehr Wasser zu bekommen? Was fehlt uns?
Ja, es braucht Willen und Weitsicht. Fehlt es uns womöglich daran? Es fehlt womöglich auch an der Fähigkeit und dem Können, zusammen zu arbeiten im nationalen Interesse. Es fehlt ein politisches System, welches dies erzwingen will. Es fehlt an Männern und Frauen, die über ihr Eigeninteresse, ihren eigenen Geldbeutel hinweg sehen können - oder es sieht wenigstens so aus.
Es fehlt an einer Presse, die den Wähler darauf eintrimmen will, auch die Presse bei uns scheint (wenigstens teilweise) „kontrolliert“ zu sein. Spott und „Cleverness, das ist weder für den einzelnen Bürger gut noch ist es das im nationalen Interesse. Es fehlt an Idealisten, überall. Und es fehlt auch darum weiterhin an genug WASSER!

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