![]() |
![]() |
|||||||||||||||
|
Friday 9th of February 2007 Wir reden hier im Land gern über Fehler der Vergangenheit, reden von begangenen Untaten an dieser oder jener Volksgruppe in unserer Gemeinschaft und vergessen die echten einheimischen menschen, die Ureinwohner des Landes genau so gerne. Dies sind die Buschleute, heute “San” genannt. Vielleicht ist es in diesem Zusammenhang interessant, daß in der RSA Mitglieder der San diesen Namen “San” nicht gerne hören. Sie ziehen tatsächlich den Namen “Buschmann” vor; dies nebenbei. back Es ist Teil im Lauf der dinge, daß schwache Gemeinschaften nicht die Herren ihres Landes bleiben, wenn ein stärkerer stamm kommt. Hier wurden die Ureinwohner, Buschleute und Dama, sehr schnell und auch gründlich “zurückgestuft”, als die Orlam, Nama und Afrikaner aus dem Süden ins Land einwanderten, die Ambo und Herero aus dem Norden. Die Dama konnten sich “bekrabbeln”, den Buschleuten versetzte der namibische Bruderkrieg und seine Nebenwirkungen “Wohlstand” und Alkohol fast den letzten Rest, obwohl sie sehr intelligente Menschen sind. Heute aber ändert sich das Bild vom “Anderen” insoweit, daß überall alte Begriffe jeder Art angepaßt werden an ein “neues” Denken. Bei den Buschleuten tut sich allerdings nicht viel, diese sind immer noch auf Spenden und milde Gaben angewiesen, wie es die Aufrufe unserer Frau Dr. Libertina Amathila insbesondere beweisen. In Botswana tat sich nun etwas, daß diese Situation nun auch hier und in Südafrika ändern könnte. Man sollte darum nun schnell zur Kenntnis nehmen, daß unsere Buschleute nicht mehr nur auf das Akzeptieren milder Gaben angewiesen sind, sondern mit Fug und Recht Forderungen stellen können, dies zu ihrem und zum Wohle des Landes. Eine gezielte, zügige Entwicklungspolitik umfassender Art sollte künftige “Reparations-forderungen” verhindern können, denn wenn Buschleute von einem “Genozid” reden wollen, könnte dies Berechtigung haben. |
|||||||||||||||
![]() |
Plus online by Plus Weekly |
![]() |
||||||||||||||





