Gedenkfeier am Marinedenkmal

Friday 16th of February 2007
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Am Sonntag hatte der Traditions-verband ehemaliger Schutz- und Überseetruppen zum Gedenken am Marinedenkmal in Swakopmund geladen. Durch das Programm führte Karl Ferdinand Lossen. Musikalisch umrahmt wurden die Reden und die Kranzniederlegungen (durch die Kameradschaft deutscher Soldaten, MOTH, den Traditionsverband, die Kriegsgräberfürsorge und den Volks-tanzkreis Windhuk  -  in diesem Jahr fehlten die Pfadfinder) vom Swakop-munder Männergesangverein und die Trompeter Hein Bertram (MOTH) und Andy Bauer.
Die zahlreichenden Anwesenden waren gerührt, als der Vizebür-germeister darum bat, im nächsten Jahr „ebenfalls einen Kranz nieder-legen zu dürfen“.
Hans Feddersen führte aus: „Over the years this annual event culminated into a day where all those are remembered who have fallen in the wars that shaped Namibian history“.
Unter dem Motto „Tradition heißt nicht, die Asche aufzubewahren, sondern die Flamme am Brennen zu halten“ ging er auf die Lage nach dem Ersten Weltkrieg ein und forderte anhand der negativen Auswüchse der „politischen Korrektheit“ eine „Gegenwartsbewältigung“.
Als Redner forderte Hans Feddersen (hinten: Karl Ferdinand Lossen) angesichts unergiebiger “Vergangenheitsbewältigung” und moderner “political correctness” eine “Gegenwartsbewältigung”.

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