Kommunalwahlen in Nkurenkuru

Friday 9th of March 2007
Pierrot
Man konnte es hören in den 20-Uhr-Nachrichten der NBC-TV: Es stimmt was nicht mit der Wahlorganisation in unserm schönen Land; immer noch nicht!
Die Leute bemängeln ganz zu Recht, daß nicht jeder eine Wasser- oder Stadtverwaltungsrechnung bekommt, daß nicht jeder eine Telefonrechnung vorweisen kann, um sich als wahlberechtigter einwohner auszuweisen. Gott sei Dank, kam dies nun endlich mal im hohen Norden des Landes deutlich zur Sprache, vielleicht hört da einer der in seine eigenen Fähigkeiten verliebten Macher hin.
Natürlich ist das nicht nur in Nkurenkuru so unvollkommen geregelt. Überall im Lande wohnen Leute in den Ortschaften, die in der gleichen Lage sind. Insbesondere ältere und nicht so wohlhabende Menschen verzichten gerne auf ein Telefon in der Zeit des “Handies”, ihre Stadtrechnungen gehen an die Adresse des Kindes, das sie bezahlt und auf dessen Namen Haus und Grundstück registriert sind. Diese Leute konnten bisher, laut namibischem Regelwerk, nicht bei den Kommunalwahlen stimmen, können es auch jetzt noch nicht.
Nun haben wir eine alte/ neue Wahlkommission, die schon aus anderen Fehlern lernen muß, falls sie es nicht schon tat. Auch diesbezüglich sollte nun schnell - was für ein Wort in Afrika? - etwas unternommen werden, der fehler ist zu offenkundig, er beeinträchtigt die Grundrechte der Bürger. Was müssen wir darum sagen? Vielleicht: “Hoppla, hopp-hopp, ihr Macher, nun mal ran ans Korrigieren!” und das sollte hörbar laut gerufen werden.

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