Iyambo: Hoffnung für die Fischerei

Saturday 14th of April 2007
"Teerjacke"
Was sollte die rigorose Grundlage zur Berechnung der Fangquoten sein, wenn es nicht die wissenschaftlich ermittelten Daten sind? Gibt es eine andere Basis für die Nutzung und den Erhalt des Fischbestandes vor unserer Küste? So etwas fällt dann sicher unter den Begriff “Wunschdenken”.
Wir Verbraucher erleben es, daß sich Retailpreise für Fisch an der Küste seit Mitte letzten Jahres bis zu mehr als verdoppelten. Eine Wertbestimmung auf Basis N$/Rand allein ist heute nicht aussagekräftig genug, um den heutigen Status der Industrie zu bemessen. Wollen wir nicht den Gesamtzusammenbruch der Industrie erleben,müssen Ministerium und Industrie endlich realistisch auftreten und konsequent ihre langfristigen Prioritäten und Ziele festlegen, wobei der namibische Bürger auch ein Wort mitzureden hat. Eine Verringerung von Fangbooten und Fangzeit ist heute wohl das angebrachteste Mittel, zu retten was noch zu retten ist. Das ganze Bild der Fischerei erscheint in einem keineswegs rosigen Licht. Eine Fangpause von nur einem Monat, wie  letztes Jahr gehabt, ist nicht genug. Das wäre Selbstmord der Industrie auf Raten!
Andere Länder in anderen Weltteilenm zeigten, wie es gemacht werden kann. Man sollte sich hier an solchen positiven Beispielen ausrichten können!
“Teerjacke”

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