Maulkorb, warum?

Friday 25th of May 2007
Ein Bürger
Der Nation wurde der erste echte Maulkorb verpaßt. Die Redefreiheit wurde teilweise eingeschränkt. Es stellt sich die Frage: warum denn das alles? Ist es, weil die Leute im Lande aufmüpfig wurden? Frech und beleidigend? Wenn ja, warum wurden sie so?
Lassen wir nun einmal elle Rhetorik beiseite, lassen wir die Gründe der Ministerin beiseite undf die, die einige unserer Mitbürger anführen, die zwar eine sachliche Grundlage haben, wie etwa die verlotterte und veraltete Technik der NBC und schwache Ausbildung der NBC-Mitarbeiter, und gehen wir sofort an die Wurzel des Übels.
Diese Wurzel ist das Versagen der Politik der regierungspartei. Nichts anderes als das. Um in Einzelheiten zu gehen, ist vollkommen unnötig. Jeder weiß Bescheid. Wenn die Priorität der Partei die Partei ist - und das war so seit 17 Jahren - und nicht die Nation, so ist die Unzufriedenheit der Nation absolut verständlich, denn das ist das falsche Ziel. Und diese Unzufriedenheit drückt sich hier bei uns noch durchaus zivilisiert aus, in anderen Zeiten sah das selbst hier anders aus.
Dieses Geschehen mit dem Maulkorb zu kontern, war wieder ein Zeichen der alten Inkompetenz. Das muß ganz anders gemacht werden. Aber genau so wenig, wie das Land nie richtig verwaltet werden konnte, so kann auch die jetzige Situation nicht richtig hantiert werden. Die Inkompetenz ist ja hier fest verankert.
Wir hörten nun öfters die Aussage einiger Parteifunktionäre, daß unsere Führer “tried and tested” seien, daß wir ihnen darum auch weiterhin vertrauen können, ihnen vertrauen müssen. Der denkende Bürger schüttelt den Kopf. Was könbnte verkehrter sein, was falscher, was falscher interpretiert? Nach dem 17-jährigen Schlamassel, welches sich heute so ausdrückt, daß der Maulkorb verhängt werden mußte? Ja, “tries and tested” sind sie, sie haben in diesen 17 Jahre langen Test aber versagt. Sie wurden für nicht gut befunden! Nein, nun ist es tatsächlich Zeitr für die Ablösung aller dieser Leutestens dies sollte diesen alten Herren und Damen klar sein, wenigstens dies sollte von ihnen verstanden werden können. Liegt ihnen die Nation am Herzen, solltyen sie sich nicht länger dem Wunsch der Nation sträuben.
Die meisten haben ja nun ihre “Datscha”. Allen geht es finanziell bestens, ihre familien sind auch versorgt. Machen wir jedem von ihnen noch das Geschenk der Pension, mag jeder noch einen Dr h.c.-Hut auf den Weg mitbekommen - das sei ihnen gegönnt, wenn sie nun Platz machen. Dann können sie alle eines tages als Helden in den Schulbüchern bewundert werden. Tun sie’s nicht, werden sie als die Abbruchmannschaft des jungen Staates in die Geschichte eingehen.
Ein Bürger

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