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Unsere Eindrücke von der PLUS-Leser-Abenteuer-Reise Friday 25th of May 2007 Wenn einer eine Reise tut, ja dann gibt es was zu erzählen. Wenn 17 eine herrliche Reise unternehmen, gibt es der Erzählungen mehr. Doch ich will mich kurz fassen. Unsere Reise startete pünktlich um 8 Uhr in Windhoek. Nach der Begrüßung von der Reiseleiterin und allgemeines Händeschütteln ging es los Richtung Nord. Ein vergessener Kosmetikkoffer wurde nachträglich in Empfang genommen und sorgte doch für viel Spaß während der ganzen Fahrt. Nach kurzem Stop in Okahandja, um den Ehrenfriedhof zu besuchen, ging es frohgelaunt gen Norden. Otjibamba Lodge, das erste Ziel: Ein sehr gutes Mittagessen erwartete uns, das uns allen mundete. Nach einem kurzen Gang, um die Beine zu vertreten, wurden wir auf Zeit getrimmt. Das klappte dann in den folgenden Tagen sehr gut zur freude von Silvelyn, unserer Reiseleiterin. 6 Uhr aufstehen, 7 Uhr Frühstück, 8 Uhr Abfahrt. Man braucht nicht zu erwähnen, daß wir meist vor der zeit abfuhren. Weiter ging es bis zur Ghaub Gästefarm. Schöne Unterkunft, ein reiches Mahl erwartete uns. Die großen Rasenflächen um die Anlage beeindruckten mich sehr. Die Fahrt durch den Busch war ein Erlebnis. Sah man doch hautnah, wie die Verbuschung ein ernstes Problem wird. Für den nächsten Abschnitt der Fahrt waren wir länger unterwegs. Doch genügend PP-Pausen, viel Spaß und Gelächter unter den Mitreisenden, genügend Verpflegung, Wasser, Obst und Bonbons sowie viele Erklärungen über Landschaft, Baum- und Buschbestand und die Bevölkerung ließen keine Langeweile aufkommen. Mittagessen am Kavango in Rundu und dann weiter zu der wirklich luxuriösen Divava Lodge am Okavango. Unterkunft und Gastfreundschaft sind dort wirklich super. Wir wurden zu einer Bootsfahrt auf dem Kavango eingeladen und es ging, jedenfalls zu meiner Überraschung, zu den Popafällen, die ja nicht weit weg, beinahe der Lodge gegenüber liegen. Die Wasserfälle mit der untergehenden Sonne zu sehen, die sich in den brechenden Wassern spiegelte, ist ein unvergeßlicher Anblick. Das erste Hippo wurde gesichtyet, ebenso der erste Schreiseeadler. Um den Abend zu krönen, gab es ein 5-Gänge-Menü, das einen vergessen ließ, daß wir eigentlich im Busch waren. Die Landschaft wechselte wieder. Die Bäune wurden größer und dichter; die Siedlungen weniger. Am frühen Nachmittag kamen wir zur Namu-shasha Lodge am Kwando-Fluß. Die geplante Bootsfahrt fiel leider aus, doch dafür konnten wir nach dem langen Sitzen unsere Beine bewegen und einige Kilometer zu Fuß zurücklegen. Baobab oder Affenbrot-bäume mit einem Stammes-durchmesser von über 5 m, waren über 1000 Jahre alt, wie uns erklärt wurde. Eine Siedlung der einhei-mischen Bevölkerung gab uns guten Aufschluß über deren Lebens-gewohnheiten. So gibt es dort z.B. noch Schlitten, die von Ochsen gezogen werden, um die Ernte einzuholen. Die Nacht wurde unter Moskitonetzen verbracht, da es jedoch recht kühl war, haben die Biester uns eigentlich nie geplagt. Die Fahrt ging weiter, näherten wir uns doch dem, was für viele der Höhepunkt werden sollte: Die Victoria-Fälle von der sambischen Seite aus zu sehen. Durch Katima Mulilo ging es über die Sambesi-Brücke nach Sambia. Die Grenzüberquerung ging einigermaßen flott vonstatten dank unseres Fahrers Dennis, der alle Pässe an sich nahm und alles regelte. Uns Namibiern wurde kein Obulus abverlangt, unsere deutschen Freunde mußten jedoch dafür zahlen, daß sie sambischen Boden betreten durften. Zur Freude bekamen einer eine Quittung für sich “and 5 other people to enter Zambia”. Spaß gab es immer wieder. Wir waren zu einer eingeschworenen lustigen Reisegesellschaft geworden. Weiter ging es nach Livingstone. Unser dennis zeigte uns erst die Stadt, bevor wir zum Hotel fuhren. Die Hauptstraße mit vielen südafrikanischen Kettenläden, ehrwürdige Gebäude aus längst vergangener Zeit: z.B. das Obergericht im viktorianischen Stil? Der Staatspalast ist im Vergleich zu unserem recht klein und bescheiden. Doch wir fuhren auch durch Nebenstraßen mit Straßenmärkten, blauen Raxis und Überlandbussen. Das war Afrika in all seinen Nuancen: farbenfroh und schmutzig - arm und doch freundlich - lachend. Das Zambezi Sun Hotel: ein Palast wie so viele andere im südlichen Halbrund. Absolut nur auf Massentourismus eingestellt. Wir waren eine Gruppe von vielen, die jeden Tag kommen: “Hier sind die Schlüssel - da der Willkommenstrunk - dort die Zimmer - der nächste bitte”. Unpersönlich... Unsere Mitreisenden von der zweiten Gruppe erwarteten uns bereits , und es gab ein herzliches Willkommen von beiden Seiten. Die Fälle! Vieles ist ja schon gesagt worden, doch wenn man es selbst erlebt, ist es überwältigend! Obwohl wir nur am östlichen Katarakt die Fälle einigermaßen sehen konnten, da alles andere von der gewaltigen Gischt verschleiert war, hatten wir einen guten Eindruck von der Gewalt des Wassers, das da hinunterstürzt. Der Boden zittert und man muß brüllen, um sich zu verständigen. Was für ein Schauspiel! Wir hatten das Glück, am nächsten Morgen nach einem Superfrühstück eine Bootsfahrt auf dem Sambesi machen zu können, und so nah an die Fälle heranzukommen wie es nur möglich war. Die Gischt war wie eine weiße Wand - so mitten in der Landschaft. Die Fahrt ging weiter, der Zeitplan mußte eingehalten werden. Mit der Fähre über den Sambesi nach Kasangula in Botswana. An der sambischen Seite der Fähre warteten 36 schwerbeladene Lastwagen, die übergesetzt werden wollten. Unser Fahrer Dennis regelte und schaffte es wieder, uns binnen einer halben Stunde in Botswana weiterfahren zu können. Der spaßige Teil kam nun, da wir in den nächsten Tagen vier mal die Grenze überschritten und somit zum Leidwesen einiger Mitreisender 8 Grenzüberschreitungspapiere aus-füllen mußten. Jedoch waren alle Grenzbeamten sehr freundlich und höflich, wenn auch viele Gebäude sehr zu wünschen übrig ließen. Wir kamen in Kasane an, und hier wurde unsere Truppe geteilt. Eine Gruppe ging zur luxuriösen Ichingo Lodge auf der Impalila Insel, die andere aufs Hausboot, der “Ichobezi”. Mit diesem einmaligen schwimmenden Hotel fuhren wir drei Stunden lang den Chobe hinauf und ankerten in der Elefantenbucht. Philip und Martina verwöhnten uns nach Strich und Faden. Eine Sundowner-Fahrt auf kleinen Booten zeigte unms die einzigartige Flußlandschaft längs dem Chobe Nationalpark mit seiner Vielfalt an Tieren. Nachts hörte man das Schnaufen der Hippos.(Ich werde sie mal so nennen, da eine Diskussion auf dem Bus keine Einigung brachte, ob es Nilpferde, Flußpferde, Seekuh oder Hippos sind). Und morgens wurden wir mit dem Ruf der Schreiseeadler geweckt. Vor Sonnenaufgang wieder eine Pirschfahrt zu Wasser: Bald kamen wir an eine Stelle, wo wir eine Büffelherde von über 200 bis 300 Tieren wunderbar beobachten konnten. Viele Wasservögel sahen wir auch und zu unserer Überraschung entdeckte unser Guide eine Gruppe von Löwen: 4 Löwinnen und drei Junge. Das gab ein Hallo! Jedoch nicht lange, denn bald kreuzten die ersten Safariautos voll beladen mit Touristen am Ufer auf. Man kann es nicht glauben, jedoch in einer halben Stunde waren es 11 Autos, die im Halbkreis um die Löwen standen, die aber schon längst im Busch verschwunden waren. Bei unserer Rückfahrt kamen noch weitere Autos angefahren. Unser Guide sagte nur: “So wird heutzutage in Botswana Wildbeobachtung durchgeführt”. Mit dem Hausboot ging es dann wieder langsam zurück, , um mit der zweiten Gruppe die Unterkunft zu tauschen, damit auch sie die Gelegenheit hatten, auf dem Ichobezi Safari Hausboot zu fahren und zu übernachten. Den Nachmittag gestalteten wir mit Flußfahrten, um nochmals viele Elefanten, Hippos, Krokodile, Kudus, Wasser- und Buschböcke, Paviane, Giraffen und Impalas sowie hunderte Vögel zu beobachten. Der nächste und letzte Tag brachte uns der Heimfahrt näher. Nach einer Umrundung der Impalila Insel per Boot kam der Aufbruch. Nochmals die Freude der Grenzüberschreitung, Namibia- Botswana; Botswana - Namibia, wir gelangten nach Katima Mulilo und später zum Flughafen Mpacha. Von hier aus mit Air Namibia zurück nach Windhoek. Zum Schluß möchte ich Danke sagen: den Reiseveranstaltern Heiko und seinem Transworld Tours & Travel, unserer PLUS-Zeitung und vor allem unserer Reisebegleiterin Silvelyn sowie Dennis, unserem Zauberfahrer, auch all den Teilnehmern an dieser PLUS-Reise ein herzliches dankeschön für all die schönen Tage und Erlebnisse, die wir zusammen hatten. Leider habt Ihr den Unmöglichsten gefunden, um den Bericht zusammen zu stellen, doch freuen wir uns schon auf die nächste Reise mit PLUS!. Foto: Elefant und Büffel - auf einem Fote; Beweis für den Wildreichtum des Caprivi |
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