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Glosse: Neid muß man sich verdienen Thursday 14th of June 2007 Sehr geehrter Herr Fischer, back Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muss man sich verdienen. Geht es um Steuergelder ist der Otto-Normal-Verbraucher hell wach, kritisch und aufmerksam. Könnte ihm ja etwas entgehen. Es platzt der Neid und siegt die Gier wenn ansonsten benachteiligte, besonders junge Bürger mehr profitieren als andere. Bauen Mist und können auch noch nach Namibia, wo andere teuren Urlaub machen. Am besten wären die doch alle im Gefängnis aufgehoben, das ist am billigsten und war schon immer so. Was heißt hier resozialisieren. Neumodischer Kram, den braucht doch keiner. Knast hat er verdient. ist immer noch das Beste. Weit gefehlt Meister, spricht der Fachmann, billig ist nichts mehr und schon gar nicht Jugendgefängisse. Die Kosten erheblich mehr und machen keinen besser. Das ist sogar nachge-wiesen. Trifft allerdings nicht immer den Geschmack des Normalbürgers. Keine Verfehlungen oder gar strafbare Handlungen war das Ergebnis jahrelanger Ermittlungen, durch die Behörden in Namibia und in Deutschland. Das weis auch der Chefredakteur der AZ. Auch wenn er immer noch ein paar Fragen offen hat. Untersucht ist untersucht. Das Ergebnis ist gleich Null. Nicht strafbar, also korrekt gehandelt. Die Aussagen der Beteiligten und die Dokumente waren eindeutig. Nichts blieb ununtersucht oder offen. Wäre ja noch schöner, erst hilft man den Auffälligen und dann hat man noch ein Strafverfahren am Hals. Wo kommen wir denn da hin? Hast du erst einmal ein Strafverfahren am Hals und wirst auch noch schuldig gesprochen, können die Geschädigten auch noch Schmerzensgeld und Wiedergutmachung verlangen. Das kostet jede menge Kies.. Ein Horror für jeden Sozialworker. Behörden sind gelegentlich träge, droht Verantwortung oder ein Medienbericht, dann reagieren sie schnell und unbürokratisch. Das wissen sogar die Mitarbeiter der AZ, da heißt es den zuständigen Stellen Dampf machen. Wozu hat man denn ein Internet, die Botschaften, Ministerien, Polizei und Finanzamt. Im eigenen Haus ist man der Unterstützung in jedem Fall sicher, die in langen Jahren aufgebaute internationale Vernetzung der DMH (Democratic Media Holding) kann genutzt werden Dem Medien-Ping-Pong zwischen Afrika und Europa ist nichts mehr im Weg. Informationen sind durch gute Recherche beschaffbar, oder können gekauft, genötigt manchmal auch erpresst werden. Pillmannova und Scharnowski sind fällig, die kriegen wir, schließlich sind wir Namibia etwas schuldig. Wäre ja noch schöner, wenn die jungen Bagalutten hier Land gewinnen würden. Wir bauen Druck auf, dann wird ermittelt und, glaub mal, der Scharnowski hat bestimmt Dreck am Stecken, was da hochpoppt, das wird ne Bombe. Nur Druck muss her. Der braucht doch nur seine Steuer nicht richtig abgerechnet zu haben, dann ist er dran und wir haben Recht. Dann boxt der Papst. Gerichtsverfahren, Wiedergutmachung und Schadensersatz und jede Menge schlechte Presse. Da kommt er nicht mehr raus. Was bildet der sich auch ein, bringt hier die heilige namibische Ordnung durcheinander. Mischt hier einen Fußballclub nach dem anderen mit seinen Civics aus Upington und Bethlehem-Khomasdal auf. Wird dreimal hintereinander „Namibischer Fußballmeister“ und darf unser Land auch noch in der Champions-League repräsentieren. Jetzt fängt er noch mit einer Fußballschule für die namibische Jugend an, hat er nicht genug mit der deutschen zu tun? Den schicken wir wieder nach Hause. Schluss mit dem Unfug. SKW und Ramblers ans Ruder, da wissen wir was wir haben. Nur nicht die “ Messerstecher“ aus Khomasdal. Der kann nur komplett durchgedreht sein. Was? Kein Schauprozess? Der Typ hat eine weisse Weste und nicht mal ein blaues Auge. Ich fasse es nicht! Kein Skandal? Was nun, Herr Fischer, war doch alles so gut geplant. Miese Karten. Die Informationen können doch nicht alle „gefaked“ sein, hat die Staatsan-waltschaft nicht das richtige Material, da muss doch Druck von der Botschaft her, was ist mit dem Brief von Gerd Keding? Der wusste doch so viel, gehörte doch auch mal zu dem „Verein“. Was, seine Infos stimmen auch nicht? Seid ihr denn alle Dilettanten? Auch in Namibia hat man nichts gefunden, keine schwarzen Konten und keine grünen Dollars. Ja, die Sozialarbeiter, immer korrekt, kein schwarzer Fleck. iiiiih. Wie lang-weilig. Schade. Wenn an allem nichts dran ist, was sollte die ganze Schreiberei? Da muss Aufklärung her, oder geht das uns überhaupt was an? Soll doch dahinter stecken wer will. Das mit der Pillmannova war nicht gut, der Druck war wohl zu groß, hat sie nicht verkraftet, die war ganz in Ordnung. Ein bisschen verspleent mit ihrem „Jenseits von Afrika“, hatte wohl kein zu Hause. Kam ja auch aus dem Osten, kein Wunder. Der Scharnowski kuriert jetzt einen Infarkt in Deutschland aus, sicher auf Staatskosten. Müsste Stefan Fischer mal recherchieren. Ob der noch mal wiederkommt? So wie ich den kenne, brütet er schon wieder etwas aus. Na ja, langweilig wird es mit dem nicht. Ja, Stefan Fischer, das war ja ein voller Erfolg, oder? Statt einer Buschschule im Lande haben wir jetzt drei. Eine hat sich schon wieder verabschiedet, haben gehört, dass Stefan Fischer die Tante Gabriele aus Otavi im Crossrennen der Busch-schulen favorisiert hatte. Volle Pleite Stefan, oder? Ist besser, bleibst bei deinem Hobby, Windpower oder so, für Namibia. Energie, das ist doch ein echtes Problem, nicht ausreichend vorhanden und wird immer teurer. Also, lass die Sozis in Ruhe, keine verspätete Rache mehr für die tausendjährige „FDJ Täuschung“. Ist halt nicht zu ändern. Vorbei ist vorbei. Einigt euch endlich, Platz ist für alle da. In bester Hochachtung für alle recht schaffenen Namibier Anke vom anderen Sozialprojekt weit im Norden und EX-Buschschulenmitarbeiterin |
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