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Thursday 14th of June 2007 Wenn ein Journalist seine investigative Rolle verantwortlich erfüllen will, kann es leicht sein, daß er Pandoras Büchse öffnet - und in dem ekligen Gewürm, das darin wimmelt, alle Übel dieser Welt erkennt. Deshalb ist ein Journalist gut beraten, sich nicht nur auf eine einzige Informationsquelle zu verlassen. Sie könnte lügen. Und wenn DAS rauskommt...!!? Im Fall „Buschschule“ öffnen sich immer mehr solcher Büchsen. - In der Vergangenheit wurde PLUS auch schon mehrfach gefragt: Warum bringt Ihr das eigentlich nicht? Interessant ist die Geschichte doch allemal! Aber man fragte sich wirklich, ob die Geschichten über die Buschschule tatsächlich den Leser in Namibia interessierten. Und dann handelte es sich lange um einen offenen Prozess (sub judice). Denn nach vielen Klagen (heute muß man wohl sagen: Intrigen, Verleumdungen, Lügen?) hatte tatsächlich eine Untersuchung begonnen.Außerdem war uns auch nicht ganz klar, warum die Buschschule nicht mit einem Prozess weiter machte, den sie doch im Gegenzug schon angestrengt hatte (wegen Verleumdung oder so). Konnten ihre Mitarbeiter sich die vielen persönlichen Angriffe während der „Kampagne“ überhaupt gefallen lassen? Heute sind wir froh, uns nicht eingemischt zu haben, denn in der Büchse der Pandora wimmelt es von kriminelle Aussagen, Druckmitteln, Anschuldigungen - und nicht einmal ein Botschaftsrat scheute sich davor, einem Häftling Fallen zu stellen und ihm zu helfen - gegen entsprechend passende „Aussagen“ zum Nachteil der Buschschule. Irgendwo dazwischen gewinnt ein Redakteur den Preis für „investigativen Journalismus“, obwohl sich seine Informationsquelle später als unglaubwürdig erweist. Andererseits forderte ein „Insider“ im Gespräch mit PLUS, daß „die Wahrheit endlich mal raus muß“. Vielleicht wäre es an der Zeit, Ungerechtigkeiten aufzuarbeiten. Der Anfang ist gemacht: plötzlich steht die Buschschule nicht mehr als „Verbrecherorganisation“ da!! back |
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