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Friday 15th of June 2007 Im Bundestag wurde am Mittwoch ab 19 Uhr über den Antrag der Fraktion DIE LINKE. zur „Anerkennung und Wiedergutmachung der deutschen Kolonialverbrechen im ehemaligen Deutsch-Südwestafrika“ in erster Lesung beraten. Die Rede für den Antragsteller hielt Hüseyin Aydin. back In seiner Rede bezeichnete Aydin es als „Schande“, dass bis heute keine Bundesregierung den Völkermord an den Herero und Nama von 1904-1908 offiziell anerkannt habe. „Die Herero und Nama haben ein Recht auf Wiedergutmachung!“, so Aydin weiter. Er forderte von den anderen Parteien eine gemeinsame Initiative, um „die Wunden der Vergangenheit in Würde zu heilen.“ Auf einer Pressekonferenz zur aktuellen Völkermorddebatte, die am Mittwoch morgen auf Einladung der Linksfraktion im Bundestag stattfand, nahmen neben Aydin auch der nami-bische Botschafter Peter Katjavivi und Herero-Repräsentant Kuaima Riruako teil. Riruako, Katjavivi und Aydin waren sich einig, dass eine offizielle Anerkennung des Völkermords durch den Bundestag überfällig ist. Botschafter Katjavivi begrüßte den Antrag der Linksfraktion und betonte, dass die Frage nach der Aussöhnung kein Gegenstand parteipolitischen Streits sein dürfe. (seine Rede steht im eng- |
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