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Bush-Reise nach Afrika beginnt Monday 7th of July 2003 Während US-Außenminister Colin Powell und Simbabwes Oppositionsführer Morgan Tsvangirai den Rücktritt von Robert Mugavbe fordern, hat Südafrikas Präsident Thabo Mbeki in Jamaika nochmals betont, daß er keinen Druck auf den Chef des Nachbarstaates ausüben wird. Er unterstütze zwar eine friedliche Lösung in Harare, sagte Mbeki, aber er werde keine Neuwahlen fordern. Powell hatte Südafrika ausdrücklich gebeten, „eine aktivere Rolle zur Lösung der Patt-Situation in Simbabwe" zu übernehmen. Die Forderung nach Mugabes Rücktritt fand nun ein Echo in Harare, als die Opposition MDC, die vor vier Jahren gegründet wurde, ebenfalls Mugabes „Rücktritt aus der aktiven Politik" forderte. Die Regierungskrise in Simbabwe spitzt sich wenige Tage vor dem Besuch von George W. Bush in Südafrika zu, obwohl Libyen gerade wieder Treibstoff-Sendungen versprochen hat. Fast zeitgleich findet in Mosambik ein Gipfeltreffen der Afrikanischen Union statt, zu dem Tsangvirai Delegierte schickt. Bush weilt am 8. und 9. Juli in Südafrika. Der MDC-Chef legte einen Katalog mit zahlreichen Forderungen im Sinne einer demokratischen Regierung in Simbabwe vor, mit denen die „vom Staat subventionierte Gewalt" beendet werden könne. Dann sei er zu Gesprächen mit der Regierungspartei ZANU-PF bereit. Mbeki betonte wenige Tage vor dem Bush-Besuch, daß Simbabwes Schicksal von „den Menschen in Simbabwe" gelöst und bestimmt werden müsse. Er könne von außen wenig Einfluß nehmen und werde Mugabe auch nicht zu Wahlen animieren. Am 24. Juni hatte Powell das Regime in Harare scharf kritisiert und starken Druck von den Nachbarländern, insbesondere von Südafrika, gefordert. Powell verlangte einen Kompromiß zwischen ZANU-PF und MDC. |
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