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Norden-Safari der Kriegsgräberfürsorge Saturday 23rd of June 2007 Vom 28. April bis zum 12. Mai 2007 unternahmen 16 Mitglieder und 1 Gast, 10 Erwachsene und 7 Jugend-liche/Kinder, eine Safari in den Norden des Landes. Drei der Ju-gendlichen, Anika, Maike und Erwin, holten wir in Otjiwa ab. Das Gebiet nördlich von Windhoek bis Sesfontein, durch die Etosha Pfanne, Tsumeb, Grootfontein und Here-roland wurde abgefahren. In Outjo haben wir die zu ersetzende Gedenk-platte nachgemessen, die vor kurzem gestohlen wurde. Sie soll in Deutsch-land nachgegossen werden. Bei Namutoni haben wir zusätzlich das Denkmal gesäubert, welches die Re-gierung den Owambo-Kämpfern gewidmet hat. -Herr Andreas von Schirp der Firma GREEN PARK ist seiner Zusage nachgekommen, den Seeis Friedhof auch in diesem Jahr für uns zu säubern, wenn wir uns dem Norden des Landes widmen. Die KGF bedankt sich für diese tatkräftige Unterstützung. Auch in Grootfontein hat der LIONS CLUB die Patenschaft für den Alten Friedhof übernommen. Wir fanden den Friedhof in tadellosem Zustand vor. Überrascht waren wir auch, als wir den Waterberg Friedhof gesäubert vorfanden. Da sich auch auf Nach-frage keiner dafür verantwortlich hielt, bleibt uns nicht anderes übrig, einen Dank an unbekannte Heinzel-mänchen zu richten. Das gleiche Bild fanden wir in Okahandja vor, wo entweder die Stadtverwaltung oder die Kirchengemeinde den ganzen Friedhof, auch die Gräber der Herero, gesäubert hatten. Unsere Arbeit war somit sehr erleichtert worden, und die Zeit reichte aus, das Gelände mit dem M.O.T.H.-Denkmal zu pflegen. Auf der Farm Hamakari von Herrn Wilhelm Diekmann schlugen wir unser Lager für 2 Nächte auf und unternahmen Tagesausflüge zu den Friedhöfen am Waterberg, auf Okosongomingo, Klein Hamakari und Aroma.Einen herzlichen Dank für die Gastfreundschaft an Familie Dieckmann. Den Friedhof Otjosondu, den der Farmerverein regelmäßig säubert, haben wir auch hergerichtet. Das Grab auf Lievenberg am Swakop-Revier war so überwuchert, daß wir es ohne ortskundige Führung nicht finden konnten. Das Farmtor Okanjande fanden wir verschlossen vor und konnten das Einzelgrab somit nicht besuchen. Nach 3 396 km und 2 Reifenpannen waren 37 Grabstellen und Friedhöfe besucht und 427 Gräber, darunter 27 der Unionstruppen aus dem 1. Weltkrieg (1914/15) gesäubert, restauriert und nachgeschrieben. Einen Teil der Farbe zum Nachschreiben der Grabsteine hat uns Herr Becker der Firma NEO PAINTS FACTORY gespendet. Auch hierfür ein großes Dankeschön. Harald Koch, 1. Vorsitzender Sesfontein – Gruppenbild Hintere Reihe: Manfred, Ursula, Heinz, Katrin, Maike, Harald, Anika, Erwin, Axel, Tex. Vordere Reihe: Edwin, Anèl mit Anjo, Karl-Heinrich, Karin, Arnold, Hartmut. |
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