Wiedergutmachung soll. Nicht nur einer Gruppe nutzen!..

Friday 20th of July 2007
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Bei seinem Besuch in Deutschland gratulierte Parla-mentspräsident Theo-Ben Gurirab der Bunmdcesre-gierung zur erfolgreichen EU-Präsidentschaft und der Organisation des G8-Gipfels. Auch mit dem Versprechen, 60 Milliarden Eurto für den Kampf gegen Krankheiten bereitzustellen, zeigte sich Gurirab zufrieden. Er hoffe nun, daß die Pläne schnell realisiert werden könnten.
Im Zusammenhang mit den “besonderen Beziehungen zwischen Deutschland und Namibia” betonte Gurirab, daß kein anderes Land in Afrika derart umfangreiche Entwicklungshilfe erhalte. Als Bundestagspräsident Dr Norbert Lammert darauf hinwies, daß die Forderungen der Herero nach Wiedergutmachung allen Namibiern - und nicht nur bestimmten Gruppen - zugute kommen sollten, versicherte Gurirab daß der Antrag im namibischen Parlament deutlich mache, daß „alle betroffenen Gemeinschaften in Namibia“ davon profitieren sollen. Schon beim Treffen mit Gregor Gysi und Hüseyin Kenan Aydyn wurde erklärt, daß es nicht nur um finanzielle Aspekte gehen dürfe, sondern „um Verständnis der gemeinsamen Geschichte“
Nachdem er sich am letzten Tag des Besuchs ins Goldene Buch der deutschen Hauptstadt eingetragen hatte (Berlin ist Partnerstadt Windhoeks), konnte Gurirab u.a. beim Essen auf den Touerismus eingehen. Im Vorfeld der Fußball-WM in Südafrika 2010 erwarte Namibia einen Aufschwung. Eine lebhafte Diskussion gab es über Visabestimmungen: Während deutsche Besuchen in Namibia kein Visum brauchen, müssen Namibias derzeit noch teure Visagebühren entrichten, wenn sie nach Deutschland wollen. Diese Angelegenheit soll geklärt werden.

Parlamentspräsident Theo-Ben Gurirab trug sich in das Goldene Buch in Berlin ein

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