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Jetzt auch Jannie de Wet im Visier Friday 17th of August 2007 In einer Presseerklärung vom 15. August fordert der Menschenrechtler Phil ya Nangoloh den ehemaligen “Bantu-Kommissar Südafrikas, Jannie de Wet” auf, sich für die Er-klärungen, Durchführung und Aus-wirkungen des “Verbrechens Apart-heid” vor Namibias Unabhängigkeit zu entschuldigen und die Namen von Hunderten namibischer Kriegsge-fangener bekannt zu geben, die zwi-schen 1964 und 1978 im Sicher-heitsapparat des Regimes ver-schwanden. Zu dieser Zeit war De Wet treuer Beamter des RSA-Regimes. back Damit reagiert er verärgert auf ein Interview, in dem De Wet Ex-Präsident Nujoma gegen NGfM-Klagen beim ICC verteidigt und „zugab, das Verbrechen Apartheid ausgeführt“ zu haben. In dem Interview habe De Wet die NGfM-Klage als „Destabilisierung“ des Landes bezeichnet. Kein Wunder, meint Ya Nangoloh, sei De Wet doch zwischen 1997 und 2004 ein Wirtschaftsratgeber Nujomas ge-wesen. „Seine Angst vor den NGfM-Klagen ist begründet, da er als Bantu-Kommissar... Symbol des Apartheids-Verbrechens“ war, das im Inter-nationalen Recht verboten war. Als Bantu-Kommissar - so Nangoloh weiter - habe De Wet die Verhaftung, Haft, Folter und Einkerkerung von über 30 namibischen Freiheits-kämpfern unter Anführung des Swapo-Gründers und „echten Vaters der Nation“, Toivo ya Toivo überwacht. Der Menschenrechtler betont, daß er nicht alle Swapo-Mitglieder oder „alle Afrikaaner und Weißen“ für verantwortlich halte. Jannie de Wet solle jedoch Umstände erklären, unter denen über 200 nicht näher genannte Plan-Häftlinge verschwanden, nach-dem sie von „Dr Death“ (Wouter Basson) vergiftet worden seien -, be-vor ihre Leichen „aus einem Flugzeug in den Atlantik geworfen wurden“. |
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