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Friday 24th of August 2007 und seine Geschichtsfälscher... back Das ist überhaupt ein Lieblingsthema von mir. Wir stoßen immer wieder, auch in neuester Zeit auf Beweise von Geschichtsfälschung. Im Auffinden solch eklatanter Macharten deutscher Historiker hat sich ein Mann profiliert, der Generalleutnant a.D. Dr. Franz Uhle-Wettler, ex-Kommandeur einer Panzerdivision der Bundeswehr und Kommandeur des NATO Defense College in Rom. In seinem Aufsatz „Ein Qualitätssprung bei der Vergangenheits-bewältigung“ schreibt er: Bisher waren dort, wo Vergangenheitsbe-wältigung mit übergroßem Eifer und fragwürdigen Methoden betrieben wurde, nur quantitative Änderungen festzustellen. Noch vor dreißig Jahren wäre es kaum denkbar gewesen, Soldaten pauschal als Mörder und die Wehrmacht pauschal, durch hohe Politiker, als „marschierendes Schlachthaus“ zu bezeichnen. Doch seitdem haben Einäugigkeit, Verschweigen der dem gewünschten Urteil entgegenstehenden Tatsachen und Dokumente, sowie manch anderes quantitativ weiter zugenommen. (Das betrifft zum Beispiel auch den sog. Genozid während des Hererokrieges). In einem Chorgesang fallen nur die lautesten Stimmen auf. Wer auffallen will und Beifall begehrt, muß also immer lauter singen. So wird der Chorgesang immer lauter und kann in eine neue Qualität umschlagen. Dieser Qualitätssprung scheint nun zu geschehen. Das läßt sich an den letzten Veröffentlichungen des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes (MGFA) der Bundeswehr aufzeigen. Der erste Aufsatz hatte den „Mythos“ Tannenberg und damit eine deutsche „Legende“ als Titel. Immerhin ist sogar genialen Heerführern die Einschließung und damit Vernichtung eines feindlichen Heeres nur selten gelungen: Hannibal bei Cannae, Caesar bei Herda, Napoleon bei Ulm, Moltke bei Metz und Sedan und schließlich Hindenburg und Ludendorff 1914 bei Tannenberg, als sie nach mehrtägigen Schlachten die stärkere russische 2. Armee einschloß. Warum ein solcher Sieg so sehr „Mythos“ und „Legende“ sein soll, daß man dies in den Vordergrund stellen muss, ist schwer erkennbar. Aber es kommt noch schlimmer! Gegen Ende des Aufsatzes wird sichtbar, was man wohl als Qualitätssprung der Vergangenheitsbewältigung bezeichnen kann. Der Aufsatz berichtet eine Schandtat: Bei der Einweihung des Tannbergdenkmals am 18.Sept. 1927 wurden „bezeichnenderweise“ die republikanischen und jüdischen Veteranenverbände „ausgeschlossen“. Also: Rassismus, Antisemitis-mus...wahrlich eine Schandtat. Zweifel kann allerdings aufkommen, wenn man beachtet, daß die Einweihung des Denkmals in Gegenwart des Reichspräsidenten v. Hindenburg und zweier Reichsminister stattfand. Diese sollen gemeinschaftlich die Schandtat zugelassen und gedeckt haben? Zudem hat ausgerechnet Hindenburg noch 1932 sich für das ihm vom Reichsbund Jüdischer Frontsoldaten übersandte „Gedenkbuch“ mit den Namen der 12.000 jüdischen Gefallenen in „ehrfurchtsvoller“ Erinnerung an die für das Vaterland gefallenen „Kameraden“ und mit „kamerad-schaftlichen Gruß“ bedankt. Angesichts der Zweifel bat Dr. Uhle-Wettler am 11. Juli 2004 den Amtschef des MGFA um Mitteilung, worauf sich der Bericht über die „Schandtat“ stützt. Nach fünf Wochen dankte der Amtschef für das Interesse an der Veröffentlichung des MGFA. Aber der erbetene Hinweis auf die Quelle für jene Schandtat fehlte. Neuer Brief am 16. Oktober 2004. Antwort am 4. November: Die Quelle sei dem Amtschef nicht bekannt und er könne die Verfasser des Aufsatzes nicht anweisen, die Quelle zu nennen (warum nicht?). „Mit freundlichen Grüßen“. Da bleibt nur die Annahme, daß es die Quelle nicht gibt. Das würde dann freilich bedeuten, daß die Schandtat erfunden wurde. Über diesen Erfindungsreichtum, durch vom Steuerzahler bezahlter Historiker, berichte ich in einem 2. Teil. |
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