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Friday 7th of September 2007 Singen macht SpaßSingtage in Swakopmund vom 22.8. – 27.8.2007 Unter Dörte Wittes musikalischer Leitung fanden die jährlichen Singtage statt, zu denen sich 51 TeilnehmerInnen aller Altersgruppen aus Grootfontein, Omaruru, Windhoek, Walfischbai und nicht zuletzt aus Swakopmund eingefunden hatten. Die Tage standen wie jedes Jahr im Zeichen des Mottos: Singen zur Ehre Gottes. Es wurden etliche anspruchsvolle Lieder eingeübt. Auf dem Programm standen Werke wie: Lobt den Herrn der Welt (H. Purcell) – begleitet von Herrn W. Kühlwetter auf dem Klavinova Der Herr ist mein Hirte (Gottfried August Homilius) Dank sei Dir Herr (Georg Friedrich Händel) Gott sei mir gnädig (Johann Kuhnau) – begleitet von Herrn H. Czech und einem kleinen Streicherensemble Jauchzt dem Herrn (Friedrich Silcher) Herr segne uns (Dora Rappard) Festchor: Freut euch alle (Johann Sebastian Bach) – begleitet von Herrn W. Kühlwetter Am Samstag Nachmittag besuchten wir die Pflegeheime des Lions-, des Marie-Douglas- und des Antonius Garten Altersheimes, wo wir jeweils einige unserer Lieder zu Gehör brachten, um die Einwohner an der Freude teilhaben zu lassen, die wir selber in diesen Singtagen erlebten. Zum Ergötzen aller Anwesenden sang der im letztgenannten Pflegeheim lebende Papagei aus Leibeskräften die Lieder gekonnt mit. Im Jahre 1957 wurde die Grundsteinlegung für das Haus der Jugend von Pastor Zeller vorgenommen. Um dieses vor 50 Jahren stattgefundene Ereignis zu würdigen, fand am Sonntag, dem 26.8.2007, in der Deutschen Evangelisch-Lutherischen Kirche in Swakopmund ein Festgottesdienst statt. Pastor K.-P. Tietz erinnerte daran, dass Pastor Schmidt 1939 Deutschland verließ, weil die Kirche von den Machthabern taubstumm gemacht werden sollte, besonders im Blick auf die Jugend. Pastor Schmidts Herzenswunsch war es daher, die Jugend von Swakopmund unter das Dach der Kirche zu nehmen. Er war besonders hier in Swakopmund eine Vaterfigur, da viele Väter interniert waren. Auch war er ein Vorbild für den Dienst am Menschen, förderte das Singen und Zuhören und konnte herzlich mit der Jugend reden. Pastor Schmidt ist Vater der Idee, in Swakopmund ein Gemeindezentrum zu errichten, das seit der Einweihung „Haus der Jugend“ genannt wird. Den Grundstein mit dem Kreuz Jesu und der Inschrift „Pro juventute“, für die Jugend, kann man rechts vom Eingang des Hauses der Jugend betrachten. Musikalisch wurde der Festgottes-dienst vom Chor mitgestaltet. Zum Abschluß des Festgottesdienstes überreichte die Gemeinde an Dörte Witte einen Strauß Rosen mit dem Dank für 50 Jahre Singen in der Kantorei, davon 10 Jahre als Schülerin unter Kantor Schrader und 40 Jahre als Chorleiterin. Im Anschluß an den Gottesdienst war die Gemeinde zu einem Mittagessen eingeladen. |
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