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Friday 14th of September 2007 Ja, lieber Herr Fischer! Natürlich wundern sich die Namibier... Es ist doch ganz klar, daß sich der Feddersen bei Ihnen entschuldigen muß, statt Fragen zu stellen. Schließlich hat er jahrelang zugeschaut, wie Sie ein Thema aufwärmten, das hierzulande niemanden so richtig interessierte. Und dann gönnte er Ihnen den Journalistenpreis. Aber... jetzt, wo die Sache scharf genug wird - und Sie plötzlich stiller werden, da muß es doch mal einen geben, der Ihnen (dem Medienpapst, der „so viel Gutes für unser Deutschtum tut“) contra zu geben. Wenn die Angelegenheit Buschschule/ „Porno-Gabi“ Behrens/ Jugendamt plötzlich für PLUS interessant wird, könnte das wohl tiefere Gründe haben, oder? Diese könnten etwa in der Richtung liegen, daß sich auch Namibier dafür interessieren, warum Ihre Berichterstattung nicht zu dem Ergebnis führte, die Buschschule (oder ihren Initiator Helmuth Scharnowski) zu vernichten. Ihre gesamte Kampagne war hinfällig, als die Staatsanwaltschaft feststellte, wie sehr man sich auf eine Betrügerin als Kronzeugin zugespitzt hatte. Oder: Wird die Buschschule nun gerichtlich gegen die AZ vorgehen? Interessant zumindest... Und auch das ist für Namibier interessant: Mit welchen Mitteln und mit welchem Hintergrund arbeitet eigentlich ein Chefredakteur Fischer in Namibia. Wie Sie gegen PLUS vorgehen, das erinnerte an Erich Mohnegger (oder wie hieß der Mann damals aus dem dunkeldeutschen Berlin?) Nebenbei: die einzige Reaktion in Ihrem Sinne kam von einem „angeblichen“ pensionierten Journalisten, der sich von Berlin aus (!) mit meiner Person beschäftigt und ansonsten nicht merkt, worum es hier geht. Nur ein paar Formulierungen stimmen mit Ihrem Wortschatz, lieber Herr Fischer, überein... Er vergaß, zu sagen, daß er begeisterter AZ-Leser sein muß... Sein Brief paßte (noch) nicht in die heutige Ausgabe, weil ich doch Sie um Anweisungen für meine Recherchen bitten wollte (siehe S. 6). Da ich nun aber weiß, wie sehr ich dem Berufsstand schade (und warum mich einige Gremiem „ums Verrecken“ nicht ausstehen können (ich wertde sie später mal aufzählen), sei die Frage erlaubt: Wenn Menschen aus Dunkel-deutschland nach Namibias Unabhängigkeit herkamen, dann geschah das doch wohl aus bestimmten Motiven. Auch das könnte Namibier interessieren. Dachten sie (oder sogar Sie?) dabei an vielleicht auch an eine Therapie für die Vergangenheit in einem Staat mit Mauer, Schießbefehl usw? Nur eine Frage. Ansonsten: Ergebenst - immer zu Diensten - und vor allem mit kollegialen Grüssen... back |
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