Unser Bild von “ihnen”

Friday 14th of September 2007
"Mitbürger"
Spätestens seit Sambia müssen wir unser Bild von “ihnen” neu malen, gehen wir von der Berichterstattung der Zeitungen aus.Untersucht werden sollte von uns „ihre kollektive Inte-gritätund ihr kollektiver Intellekt“; hier müssen wir offensichtlich einiges übermalen in unserem Bild. Von wem die Sprache ist? Nun, von den Führern der SADC Staaten, deren Bild sich immer schneller ändert in unseren Augen.
Wenn es nämlich jetzt noch nicht dem Wähler klar wurde, welchen Stel-lenwert er selber, der Bürger dieser Länder im Vergleich zu ihren Führern in den Augen eben dieser Führer einnimmt, so geht die Rechnung die-ser macht das klar. Es macht grausam deutlich, welchen Stellenwert wir dem kollektiven Instinkt und der kollektiven Integrität dieser Führer beimessen können, die aus ihrem erfolglosen Tun nicht lernen können, die von ihrem Weg in den Abgrund nicht abweichen wollen, die offensichtlich bereit sind, auch ohne Not über die Leichen ihrer ihnen anvertrauten Mitmenschen zu gehen, wie es ihr tosender, langanhaltender Applaus für Herrn Mugabe deutlich zeigte.
Was ist Anstand? Was ist Verant-wortung? Was ist eine gute Regierungsführung in der Sicht dieser Leute, die die Lojalität ihrer Untertanen täglich einfordern? Wie kann sich solch ein heutiger „Führer“ noch zur Wiederwahl anbieten, der eine solche Einstellung offen legt, wie es die Führer der SADC Staaten so schamlos tun? Diese Führer scheinen allesamt „Verführer“ zu sein, sie sind des Weges in den nationalen Erfolg unkundig, stellen die Absicherung ihrer eigenen Positionen wertmäßig über die Position der Menschen, für die sie ausschließlich da sein sollten. Sie rechnen mit der politischen Naivität ihrer Wähler. Ja, sie rechnen mit der Angst ihrer „Untertanen“. Bisher ging ihre Rechnung auf, unser Bild von ihnen dabei in die „Brüche“.
Simbabwe liegt in Scherben am Boden. Welche Nation wird die nächste sein, die liegen bleibt im verzweifelten „Krabbeln“ der Völker Afrikas, welches ein Krebsgang ist? Millionen Menschen wurden von diesen ihren Führern nun endgültig einem „lieben Kollegen“ geopfert: warum? Ist es tatsächlich nur Dummheit? Oder ist es die Angst der herrschenden Cliquen, dass auch sie bald den Schutz der Kollegen nötig haben werden? Gibt es einen anderen Grund, kann es einen anderen Grund geben?
Wohl kaum! Wir wissen das alle. Und was tun wir? Das fragt Sie Ihr
„Mitbürger“

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